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Sieg bei GW Mühlen: TV Dinklage fühlt sich auf der Überholspur wohl

Der TVD hat das Landesliga-Derby im Münsterlandstadion vor knapp 500 Zuschauern mit 3:0 (0:0) gewonnen. Trainer Stefan Arlinghaus freute sich: "Unser Plan ist aufgegangen."

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Duell im Mittelfeld: Dinklages Tobias Nordlohne (links) gegen Mühlens Leo Westermann. Der TVD gewann das Landesliga-Derby am Sonntag mit 3:0. Foto: Wenzel

Duell im Mittelfeld: Dinklages Tobias Nordlohne (links) gegen Mühlens Leo Westermann. Der TVD gewann das Landesliga-Derby am Sonntag mit 3:0. Foto: Wenzel

Jetzt läuft's – und wie! Die Fußballer des TV Dinklage sind in der Landesliga auf die Überholspur abgebogen und rollen das Feld von hinten auf. Das Ex-Schlusslicht, das in den ersten vier Spielen sieglos geblieben war, hat seinen Aufwärtstrend auch im Derby bei GW Mühlen untermauert. Der TVD feierte am frühen Sonntagabend einen 3:0 (0:0)-Sieg im Münsterlandstadion und knüpfte dabei nahtlos an die guten Auftritte vom 3:0 gegen den SV Meppen II und vom 1:1 gegen den SC Melle an.

„Unser Plan ist aufgegangen“, freute sich TVD-Trainer Stefan Arlinghaus, dessen Team bereits in der Vorsaison beide Duelle mit GW Mühlen gewonnen hatte (1:0 auswärts, 4:0 daheim). „Wir wussten um die Offensivpower von Mühlen, daher standen wir sehr tief. Und wir wussten auch: Je länger wir die Null halten, desto mehr Räume bekommen wir nach vorne“, sagte Arlinghaus.

Genauso kam es dann auch vor knapp 500 Zuschauern – darunter sehr viele heimische Fußballer, die nach ihren Partien noch beim 17.30-Uhr-Spiel in Mühlen vorbeischauten. Lasse Barz (72.) und Steffen Espelage (74., Kopfball nach Freistoß) brachten den TVD per Doppelschlag mit 2:0 in Führung, ehe Bjarne Korte in der Nachspielzeit auf 3:0 erhöhte (90.+3). „Wir haben unsere Chancen gut genutzt“, meinte Arlinghaus treffend.

Jan Rohe pariert zweimal glänzend

Sein Mühlener Amtskollege Andreas Hinrichs haderte indes: „Wir haben fünf Minuten komplett verpennt.“ Zu dieser fatalen Phase gehörte auch die Gelb-Rote Karte für Tom Ungemach (75.), die Hinrichs als „völlig unnötig, aber berechtigt“ bezeichnete. In Unterzahl war's extrem schwer, die gut sortierten Dinklager in Bedrängnis zu bringen. Noch einmal Hinrichs: „Vor dem Dinklager 1:0 müssen wir in Führung gehen.“ Mühlens Trainer, dessen Team von Meppen II und Bevern überholt wurde und durch die zweite Niederlage in Folge auf Platz sechs zurückfiel, spielte damit auf drei „richtig gute Chancen“ für Leo Westermann (51.) und Jonas Pöhlking (54./65.) an. Zweimal parierte Dinklages Keeper Jan Rohe glänzend. „Jan hat uns da im Spiel gehalten, das war stark“, so Arlinghaus.

Er räumte ein, dass sein Team nach dem verschossenen Elfmeter von Steffen Espelage, der an Mühlens Keeper Marvin Deters scheiterte (47.), ein paar Probleme gehabt habe: „Da waren wir 10, 15 Minuten nicht so gut sortiert.“ Der TVD berappelte sich aber rechtzeitig und holte zum eiskalten Gegenschlag aus – angeführt von Bastian Dödtmann, dem Arlinghaus ein „überragendes Spiel“ attestierte: „Er war überall.“

Die erste Halbzeit verlief im Vergleich zum zweiten Durchgang recht ereignisarm, ohne allerdings langweilig zu sein. Es war eine flotte Partie, in der beide Teams die nötige Präzision im Angriffsdrittel vermissen ließen. Mühlens Benjamin Willenbrink hatte zwei Chancen (29./35.), wobei die zweite Möglichkeit eine richtig gute war. Auf der Gegenseite verpassten Dödtmann (16., abgeblockt) und Wilke Weßling (40.) das 1:0 für den TVD. Das Versäumte holte dann der Kollege Barz nach.

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