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SFN Vechtas Handballerinnen erkämpfen einen Punkt in Wattenbek

Im Nachholspiel der 3. Liga zeigte Vechta eine Riesenmoral und wurde dafür mit einem verdienten Unentschieden belohnt. Personell gab es eine Überraschung bei SFN.

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Freie Bahn: Vechtas Svenja Ruhöfer. Foto: Gabi Müller

Freie Bahn: Vechtas Svenja Ruhöfer. Foto: Gabi Müller

SFN Vechtas Handballerinnen haben im Abstiegskampf der 3. Liga ein Zeichen gesetzt und mit großer Moral einen Punkt gerettet. In seinem letzten Auswärtsspiel der regulären Saison erkämpfte sich das Team von Trainer Christoph Nisius am Mittwochabend beim TSV Wattenbek ein 29:29 (16:14). Schon das Hinspiel war unentschieden ausgegangen (27:27).

"Ich bin unfassbar stolz auf mein Team. Das war ein sensationelles Spiel mit so einem kleinen Kader", jubelte Nisius und berichtete: "Die Spielerinnen können sich noch gar nicht richtig freuen, weil alle auf dem Zahnfleisch gehen."

Den Kreisstädterinnen bleiben jetzt noch die drei schweren Heimspiele gegen Buxtehude II, Mönkeberg und Garrel, um den drohenden Absturz in die Abstiegsrunde (ab Platz sieben) zu verhindern. 

Luca Vodde feierte ihr Comeback - und warf gleich acht Tore

Beste Torschützinnen bei Vechta, das mit nur acht einsatzfähigen Feldspielerinnen nach Wattenbek gereist war, waren Luca Vodde, die nach ihrer Fußverletzung überraschend schon wieder mitspielen konnte, und Tina Schwarz mit je acht Toren. 

Für Wattenbek trafen unter anderem auch die beiden Ex-Vechtaerinnen Ute Zimmermann (4) und Mette Müller (1).

In einer umkämpften Partie mit insgesamt 16 Siebenmetern (9 für Wattenbek, 7 für Vechta) lief SFN bis zum 8:12 (18.) Rückständen hinterher, glich dann aber mit einem 4:0-Lauf zum 12:12 aus (22.) und lag kurz nach der Pause selbst mit 17:14 vorne. Anschließend lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Augenhöhe. Und es wurde richtig dramatisch: Vechta fiel auf 24:27 und 25:28 (53.) zurück, ehe Tina Schwarz anderthalb Minuten vor Schluss zum 29:29 ausglich. 

Für SFN geht es schon am Samstag (17.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Buxtehuder SV II weiter.

Ein ausführlicher Bericht folgt.


TSV Wattenbek - SFN Vechta  29:29 (14:16)

  • Zuschauer: 58
  • SFN Vechta: Carolin Tiedeken, Rike Kühling - Luca Vodde (8/2), Tina Schwarz (8/4), Svenja Ruhöfer (5), Ria Hacek (2), Paula Clasen (2), Carla Clasen (2), Maike Deeben (1), Maylin Aumann (1).
  • Beste Torschützen Wattenbek: Britt Punzius (8/3), Raphaela Steffek (7),  Ute Zimmermann (4), Rieka Thal (4/2).
  • Nächstes Spiel: Samstag (19. März, 17.30 Uhr) gegen den Buxtehuder SV II.

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