Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

SFN Vechta kegelt dezimierte Falken raus

Der Bezirksligist hat im Fußball-Bezirkspokal einen verdienten 2:0-Erfolg gegen den Landesligisten gefeiert. SFN-Coach David Riesner lobte die Zielstrebigkeit.

Artikel teilen:
Im Angriffsmodus: Der Vechtaer Lars Scholz gegen den Falken Halil Ablak. Foto: Schikora

Im Angriffsmodus: Der Vechtaer Lars Scholz gegen den Falken Halil Ablak. Foto: Schikora

Am Ende waren sich beide Trainer einig. Sowohl David Riesner von SFN Vechta als auch sein Steinfelder Kollege Artur Zimmermann sprachen nach den 90 Minuten im Bezirkspokal von einem verdienten Sieg für die Kreisstädter. Im für beide ersten Pflichtspiel seit Oktober 2020 setzte sich Bezirksligist SFN gegen den Landesligisten Falke mit 2:0 (0:0) durch. Vechta muss in der zweiten Runde gegen den VfL Wildeshausen ran – erneut ein Landesligist.

Dass der Sieg der klassenniedrigeren Fußballer völlig in Ordnung war, darüber gab es am Sonntag auch unter den 200 Zuschauern kaum zwei Meinungen. Falke-Coach Zimmermann, der unter anderem auf Paul Kosenkow, Maxim Repinetchii (beide Urlaub) sowie seinen Bruder Andreas Zimmermann (Knieprobleme) und Claas Langhorst (Bänderriss) verzichten musste, redete nicht drumherum: „Wir haben verdient verloren. Wir können hier zwar 1:0 in Führung gehen. Aber Vechta hat dann gekontert und es auch gut gemacht. Wir haben vorne die Bälle nicht festgemacht und hatten keine Durchschlagskraft. Daran müssen wir arbeiten.“

Umso zufriedener war David Riesner. Nach wildem Beginn, in dem seine Abwehrspieler den Falken zweimal die Bälle auflegten und Louis Lahrmann dabei einmal aus größerer Entfernung das leere Tor verfehlte (10.), bekamen die Gastgeber die Partie langsam unter Kontrolle. „Wir hatten die klarere Spielanlage und haben auch zielstrebig nach vorne gespielt – mit wenigen Kontakten“, freute sich Riesner: „Wir waren auch gefährlicher, hatten noch weitere Chancen.“ Sein zusätzlicher Hinweis, dass der Gegner „immerhin Landesligist“ sei, sollte den Sieg noch ein wenig aufwerten.

Falke-Abwehr hatte viel Arbeit

Aber schon die Fakten sprachen für sich. Nach anfänglichen Falke-Vorteilen mussten Torwart Bernd Büscherhoff und Abwehrchef Jan Schockemöhle schon ganze Arbeit leisten, um einen Rückstand zu verhindern. So klärte Büscherhoff aus kurzer Distanz einen Nachschuss von Anthony Djebou (22.). Das gleiche Duell mit gleichem Ausgang gab es in der 41. Minute, den Nachschuss setzte Leo Kamke freistehend am Tor vorbei. „Wir lassen uns den Schneid abkaufen“, monierte der Steinfelder Fußball-Obmann „Charly“ Ehrenborg zur Halbzeit.

Der Trend verfestigte sich nach der Pause. SFN dominierte. Andre Warnke traf die Latte (47.), dann besorgte Lars Scholz nach Pass von Djebou mit einem satten Linksschuss das 1:0 (54.). Kamke hatte das 2:0 vor Augen, doch seinen Versuch rettete Schockemöhle auf der Linie (65.). Nur einmal setzte Steinfeld einen Gegenakzent, als Fynn Dany aus acht Metern frei abzog, aber das SFN-Tor nicht traf (74.).

Nach 81 Minuten sah Lars Scholz nach einem Foul im Duell gegen Bernd Büscherhoff – und längerer Behandlungspause für beide – Gelb-Rot. Aber Vechta blieb trotz Unterzahl cool. Der agile Leo Kamke besorgte in der 89. Minute nach feinem Warnke-Pass mit links das 2:0. Damit war die Sache entschieden.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

SFN Vechta kegelt dezimierte Falken raus - OM online