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SFN Vechta gewinnt typisches "Sonntagsspiel"

Die Drittliga-Handballerinnen haben beim Schlusslicht Werder Bremen II einen 27:24-Sieg gelandet. Am Ende galt: schmucklos, aber erfolgreich.

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Sieben Tore in Bremen: Svenja Ruhöfer. Foto: Müller

Sieben Tore in Bremen: Svenja Ruhöfer. Foto: Müller

An mahnenden Worten hatte es vor dem Spiel nicht gemangelt. Die Verantwortlichen der Handballfrauen von SFN Vechta hatten vor dem Spiel beim Drittliga-Staffel-Schlusslicht Werder Bremen II ausdrücklich davor gewarnt, die Gastgeberinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. Und ein Spaziergang war es tatsächlich nicht, mit dem die Kreisstädterinnen am Sonntag zum dritten Sieg in dieser Saison gekommen sind. Doch am Ende zählte der Erfolg: Mit 27:24 (12:11) setzten sich die Vechtaerinnen durch und sprangen auf den zweiten Platz.

„Ich bin schon stolz auf die Mannschaft, dass sie da bestanden hat. Es war nicht einfach, weil wir auch nicht viele Wechselmöglichkeiten hatten“, resümierte Vechtas Trainer Kai Freese. Er hatte auf Maylin Aumann, Ria Hacek und Rike Kühling verzichten müssen. Es sei ein schweres – und kein schönes – Spiel gewesen.

SFN, das in Svenja Ruhöfer mit sieben Toren seine beste Werferin hatte, bekam gleich in der Anfangsphase ordentlich Gegenwehr. Vechta gelang es zunächst nicht, sich ein wenig abzusetzen. 2:2 (5.), 4:4 (8.) und 6:6 (12.) waren erste Stationen vor 70 Zuschauern. Entscheidend war letztlich die dann folgende 3:0-Serie zum 9:6 (18.). Denn wenngleich die Werder-Reserve vor der Halbzeitpause auf ein Tor herankam, gab SFN Vechta die Führung ab der 15. Minute nicht mehr aus der Hand. Im zweiten Durchgang gab ein weiterer 3:0-Lauf zum 21:16 (45.) SFN weitere Sicherheit. In einen Rausch spielte sich Vechta aber auch danach nicht.

Die SFN-Frauen posierten nach dem Sieg dennoch für das obligatorische Siegerfoto und kommentierten es mit den Worten: „Sprichwörtlich ein Sonntagsspiel.“ Es galt: schmucklos, aber erfolgreich. So ging es mit guter Laune in die zweiwöchige Pause.

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