Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

SFN Vechta freut sich auf ein frühes Spitzenspiel

Am Samstag (17.30 Uhr) erwartet der Handball-Drittligist den TSV Altenholz aus Schleswig-Holstein. Beide Teams sind mit je zwei Siegen gestartet.

Artikel teilen:
Keine fliegt schöner: Vechtas Ria Hacek im Spiel gegen die HG Owschlag. Foto: Schikora

Keine fliegt schöner: Vechtas Ria Hacek im Spiel gegen die HG Owschlag. Foto: Schikora

Dritter gegen Erster, 4:0 Punkte gegen 4:0 Punkte – schon am dritten Spieltag der 3. Liga Staffel A beschert der Spielplan den Handballerinnen von SFN Vechta ein kleines Spitzenspiel. Mit dem TSV Altenholz aus der Nähe von Kiel kommt am Samstag (17.30 Uhr) der aktuelle Tabellenführer in die Halle West.

Zwei Siege zum Saisonstart – damit war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen. Umso größer ist die Erleichterung bei den Vechtaerinnen. „Rechnen kann man mit Siegen in der 3. Liga nie“, sagt Kreisläuferin Svenja Ruhöfer: „Die Stimmung ist natürlich super, aber wir sind auch ganz klar fokussiert. Wir versuchen weiterhin, so viele Punkte wie möglich zu holen, um möglichst weit weg von der Abstiegsrunde zu bleiben.“

Eine Einstellung, die Trainer Kai Freese gefallen dürfte. Zumal nach den Auftaktsiegen gegen die HG Owschlag (27:25) und beim VfL Oldenburg II (24:23) jetzt eine ganz schwere Prüfung auf SFN wartet. „Da kommt ein richtig starker Gegner auf uns zu“, ahnt Freese: „Das ist für mich neben Henstedt/Ulzburg spielerisch die beste Mannschaft, die ich im Video gesehen habe. Die sind unheimlich fix auf den Beinen. Wenn wir unsere eigenen Fehlerquellen nicht reduzieren, wird es eng mit einem Sieg.“ Besonders die vielen Fehler in der Schlussviertelstunde gegen Oldenburg, als Vechta den Sieg fast noch verspielte, haben Freese geärgert.

Es gilt 3G - und es gibt noch Tickets an der Abendkasse

Auch Svenja Ruhöfer hat sich den Gegner schon vor dem offiziellen Video-Briefing am Donnerstagabend angeschaut und festgestellt: „Die spielen eine ganz schnelle erste und zweite Welle. Da brauchen wir ein gutes Rückzugsverhalten, sonst kassieren wir einfache Gegentore.“

Altenholz, 300 Kilometer von Vechta entfernt und Heimat des Trainingszentrums des THW Kiel, ist nach der Corona-Saison 20/21 kampflos aufgestiegen und hat mit den Siegen in Alstertal (29:26, nach 16:20-Rückstand) und gegen Werder Bremen II (31:22) einen Traumstart hingelegt. Auffällig ist die starke Achse Nina Lyke (Mitte) und Helena Thielmann (Kreis). Zusammen erzielten die beiden in den ersten zwei Spielen 23 Tore. „Da ist vor allem unser Innenblock mit Klara Germann und Luca Vodde gefordert“, sagt Svenja Ruhöfer. Freese hat zudem die frühere Jugendnationalspielerin Jill Sievert und Maria Ranft (beide Rückraum) als spielstark ausgemacht.

Bei SFN fehlt weiterhin nur Neuzugang Malin Pods (Examen). Für die Zuschauer gilt wieder die 3G-Regel. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

SFN Vechta freut sich auf ein frühes Spitzenspiel - OM online