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Saisonstart mit Miniaufgebot

Die TVC-Volleyballfrauen spielen am Samstag in Köln. Polina Bizhko kehrt derweil kurzfristig in die Ukraine zurück.

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Los geht‘s: Rückkehrerin Karoline Meyer ist mit dem TVC Samstagabend beim FCJ Köln II zu Gast. Foto: Langosch

Los geht‘s: Rückkehrerin Karoline Meyer ist mit dem TVC Samstagabend beim FCJ Köln II zu Gast. Foto: Langosch

Nach knapp dreimonatiger Vorbereitung beginnt für die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg am Samstag die neue Sasion in der Dritten Liga West. Um 19 Uhr treten sie bei der Zweitvertretung des FCJ Köln II an.

Für beide Mannschaften geht damit eine lange Pause zu Ende. Der TVC hat zuletzt am 8. März ein Pflichtspiel bestritten. Wenige Tage nach dem 3:1-Erfolg gegen BW Aasee brach die Coronapandemie richtig aus – die Saison wurde abgebrochen. Die Domstädterinnen waren zwei Wochen zuvor letztmals im Einsatz gewesen. Am 22. Februar landeten sie einen 3:0-Sieg – gegen den TV Cloppenburg.

Solch‘ einen Spielausgang würde der TVC nun natürlich gern vermeiden, aber es wäre verwegen, von einer idealen Ausgangslage vor dem Saisonauftakt zu sprechen. Tea Terzievska und Krystsina Bustamante-Lapko haben aufgrund der Coronabestimmungen keine Einreiseerlaubnis aus ihren Heimatländern Nordmazedonien, beziehungsweise Weißrussland erhalten, außerdem steht Außenangreiferin Janna Eilers wegen ihrer anhaltenden Schulterbeschwerden auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung.

Spielerin reist aus familiären Gründen in die Heimat

Als sei das für das ohnhin kleine Cloppenburger Aufgebot nicht schon gravierend genug, muss es nun auch noch auf Polina Bizhko verzichten. Sie ist aus familiären Gründen kurzfristig in ihre Heimat, die Ukraine, zurückgekehrt. „Wir haben keine näheren Informationen, ob und wann sie wieder nach Cloppenburg kommt, wissen wir nicht“, meint Trainer Tomislav Ristoski.

Somit bleiben nur noch sieben Spielerinnen übrig. Umso mehr ist der Coach erleichtert, dass zumindest Natalie Hinxlage als Libera einspringt und so als Nummer acht die Personalnöte lindert.

Die Vorfreude auf die Saison 2020/2021 ist trotz der schlechten Vorzeichen groß. „Wir brennen darauf, dass es endlich losgeht. Und warum sollten wir es nicht schaffen“, meint Ristoski. Immerhin wähnt er sein Team gut vorbereitet. Das belegt auch ein letzter Test, den der TVC am Mittwoch beim Regionalligisten Oldenburger TB absolvierte und dabei alle vier gespielten Sätze für sich entschied.

„Wir sind eine eingespielte und gefestigte Mannschaft, das ist unser Plus“, glaubt Ristoski. Denn beim Gegner sieht das anders aus, hat er festgestellt. „Köln hat viele Spielerinnen an die eigene Erste verloren. Aber schwächer geworden ist die Mannschaft gewiss nicht, denn es sind auch einige den umgekehrten Weg gegangen. Wenn dieses erst einmal eingespielt ist, wird es schwer, es zu schlagen. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir so früh in der Saison gegen die Kölnerinnen ran müssen.“

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