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Roth: "Drei Punkte müssen her"

Der Fußball-Landesligist VfL Oythe empfängt am Mittwochabend im Nachholspiel Union Lohne. Mit einem Sieg würde Oythe mit Falke Steinfeld gleichziehen.

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Druck über die Außenbahn: Oythes Offenspieler Janek Jacobs, hier im Derby gegen Falke Steinfeld. Foto: Schikora

Druck über die Außenbahn: Oythes Offenspieler Janek Jacobs, hier im Derby gegen Falke Steinfeld. Foto: Schikora

Die Lage ist ernst – und sie ist durch die beiden Unentschieden in Mühlen gegen Steinfeld nicht wirklich besser geworden: Die Fußballer des VfL Oythe stehen in der Landesliga gehörig unter Druck. Das gilt erst recht für den Mittwochabend, wenn der Vorletzte der Staffel 2 das Schlusslicht SV Union Lohne zum Nachholspiel erwartet.

„Drei Punkte müssen her, da müssen wir gar nicht lange reden“, erklärt Oythes Co-Trainer Daniel Roth vor dem Kellerduell, das um 20.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Oyther Berg angepfiffen wird. Und der 40-Jährige, der seit Sommer 2020 an der Seite von Coach Raphael Dornieden tätig ist, ergänzt: „Wir wollen jetzt den Anschluss an die Mannschaften, die über uns stehen, schaffen. Und dafür brauchen wir einen Sieg.“ Sollte es tatsächlich mit dem zweiten Saisonerfolg klappen, würde Oythe mit Falke Steinfeld gleichziehen und zudem bis auf zwei Punkte an GW Mühlen heranrücken.

Dass im Oyther Lager jemand den sieglosen Tabellenletzten, der nur zwei Punkte auf dem Konto und erst drei Treffer erzielt hat, auf die leichte Schulter nimmt, schließt Roth aus: „Das wird nicht passieren. Dafür ist die Lage zu prekär. Und so viel besser stehen wir ja auch nicht da.“ Oythe ist seit fünf Spielen sieglos, nach zuvor drei Niederlagen gab es zuletzt zweimal ein 2:2 in Mühlen und gegen Steinfeld. „Dass wir gegen Steinfeld zu zehnt noch einen Punkt geholt haben, war gut. Das 2:2 am Sonntag war gefühlt nicht so enttäuschend wie das 2:2 in Mühlen“, so Roth.

VfL denkt über einen Systemwechsel nach 

Felix Schneppe und Markus Lübberding fehlen am Mittwoch weiter verletzt, Niclas van Geen-berghe und Sebastian von Merveldt sind rotgesperrt. Ob Lie Sillah nach seiner Gesichtsverletzung aus dem Melle-Spiel mit einer Schutzmaske spielen kann, ist noch offen. Jan Ostendorf wäre – wie gegen Falke ab der 60. Minute – die erste Option für den freien Platz in der Innenverteidigung. Dass er dann als zweiter Sechser neben Stephan Stukenborg wegfällt, wäre aber das nächste Problem. Gibt's ein Systemwechsel? Vielleicht 3-5-2 oder 4-1-4-1? „Wir denken über alles nach“, meint Roth – wohlwissend um die Tatsache, dass es bessere Momente für eine Abkehr vom Bewährten gibt.

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