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Rivalen freuen sich auf das Derby

In der Handball-Oberliga der Damen stehen sich am Samstag GW Mühlen und der TV Dinklage gegenüber. Dank der 2G-Regel dürfen bis zu 150 Zuschauer dabei sein.

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Am Kreis aufgehalten: Die Mühlenerin Louisa-Marie Schuh im Auftaktspiel gegen Friedrichsfehn. Foto: Schikora

Am Kreis aufgehalten: Die Mühlenerin Louisa-Marie Schuh im Auftaktspiel gegen Friedrichsfehn. Foto: Schikora

Die Saison in der Handball-Oberliga ist noch jung, doch schon jetzt beschert der Spielplan GW Mühlen und dem TV Dinklage den emotionalen Höhepunkt der Hinrunde. Am Samstag (19.30 Uhr) treffen sich die beiden einzigen VEC-Teams der Liga in Mühlen zum Derby. Auf der Tribüne dürfte es eng werden. Da ab sofort für alle Besucher ab 18 Jahren die 2G-Regel gilt, sind bis zu 150 Zuschauer zugelassen. Der Einlass erfolgt ab 19.00 Uhr bis maximal zehn Minuten nach Anpfiff. Maskenpflicht besteht nur beim Betreten der Halle.

Das Duell ist für beide Teams ein spezielles. Zwischen beiden Orten liegen laut Google Maps nur 9,8 Kilometer. Solch eine Nähe können in der Nordseeliga ansonsten nur Hollenstedt und Tostedt aufweisen (11,1 km). Darüberhinaus gibt es diverse Berührungspunkte. So coachte das Mühlener Trainerduo Andreas und Hillu Espelage von 2009 bis 2014 die TVD-Damen und führte diese aus der Landesklasse bis in die Oberliga. Anschließend coachten die beiden die Dinklager A-Jugend und feierten mit dieser die Meisterschaft in der Oberliga – unter anderem mit Emma Scheper, Pia Kreutzmann und Leonie Kohorst, die jetzt beim TVD in der Ersten spielen. Auch Mühlen hat mit Isabelle Bolles und Anna-Maria Bünker zwei Ex-Dinklagerinnen im Team.

„Das Spiel ist für alle Beteiligten etwas Besonderes“, sagt Andreas Espelage und seine Dinklager Trainer-Kollegin Maike Bocklage sieht das genauso. „Alle sind heiß, alle freuen sich. So ein Derby ist immer wieder etwas Besonderes“, sagt sie.

„Wir haben eine kleine, enge Halle. Das ist nicht jedermanns Sache“Mühlens Trainer Andreas Espelage

Für beide Teams geht es aber vor allem um die Punkte. Denn sowohl Mühlen (zwei Niederlagen) als auch der TVD (ein 23:23 gegen Neerstedt) sind noch sieglos. Einen Favoriten sehen beide Trainer nicht. Für GWM spricht der Heimfaktor. „Wir haben eine kleine, enge Halle. Das ist nicht jedermanns Sache“, sagt Espelage. Und Maike Bocklage gibt zu: „In Mühlen ist es immer schwierig zu spielen.“ Sie wünscht sich vor allem eins von ihrer Mannschaft: „Wir müssen eine vernünftige Abwehr spielen.“ Espelage erwartet „ein ganz schnelles Spiel, weil beide Mannschaften das können“. Sein Matchplan sieht so aus: „Wir müssen den Gegenstoß in den Griff kriegen – den eigenen und den des Gegners.“

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