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Riesenschritt Richtung Aufstiegsrunde

Die Fußballer des SV Bevern beenden die Hinrunde definitiv auf einem der für die Aufstiegsrunde berechtigenden ersten vier Plätzen. Beim VfL Wildeshausen kam das Team zu einem 3:0 (1:0)-Erfolg.

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Jubel hier, Frust dort: Beverns Fußballer bejubeln einen Treffer beim 3:0-Erfolg in Wildeshausen. Foto: Wulfers

Jubel hier, Frust dort: Beverns Fußballer bejubeln einen Treffer beim 3:0-Erfolg in Wildeshausen. Foto: Wulfers

Die Gastgeber verbreiteten im bisherigen Saisonverlauf im heimischen Stadion so gar nicht Angst und Schrecken. Will heißen: Sämtliche zehn Punkte, die der VfL bislang einfuhr, sammelte er in der Fremde. Auf eigenem Geläuf reichte es bislang noch zu keinem einzigen Zähler.

Mit dieser Serie wollte auch der SV Bevern nicht brechen und verbuchte gleich zu Beginn die erste Möglichkeit. Ein Schuss von Kapitän Sascha Thale wurde abgeblockt, den Nachschuss setzte Nico Thoben knapp am Tor vorbei (8.). Aber auch die Hausherren besaßen im ausgeglichenen ersten Durchgang ihre Möglichkeiten. Steven Müller-Rautenberg scheiterte an Beverns Schlussmann Tim Kröger (24.) und setzte vier Minuten später den Ball nur knapp am Tor vorbei. Das war's dann aber auch an VfL-Chancen, so dass sich die Gäste aufmachten, vermehrt auf den Führungstreffer zu drängen. Der gelang nach bekanntem Muster: Eine perfekt getimte Flanke von Bernd Gerdes fand in Sascha Thale einen geeigneten Abnehmer, der per Kopf zum 0:1 einnetzte.

Nach der Pause intensivierten die Hausherren ihre Offensivbemühungen, besaßen zwischen der 46. und 60. Minute ihre beste Phase, ohne allerdings große Torgefahr zu entfachen. Da ging Bevern weit zielstrebiger zu Werke. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf passte Sebastian Sander nach tollem Solo quer auf Leon Neldner, der keine Mühe hatte um 0:2 zu vollenden (69.). Spätestens jetzt war Wildeshausen der Zahn gezogen. Zwar musste Kröger noch gegen einen Knaller von Mattes Hehr prächtig reagieren (84.), doch dann waren wieder die Gäste an der Reihe. Der eingewechselte Joshua König setzte einen Kopfball neben das Tor (87.), Nico Thobens Schuss parierte VfL-Keeper Nico Prieto-Falk (88.). Doch da war ja noch Sebastian Sander: Mit Urgewalt jagte der Beverner Stürmer in der Nachspielzeit den Ball zum 0:3-Endstand ins Netz.

„Das war ein ganz wichtiger Sieg. Spielerisch haben wir zwar nicht so überzeugt, dafür hat aber die Disziplin gestimmt. Die Abstimmung zwischen Offensive und Defensive klappt immer besser und dann brauchen wir auch nicht viele Chancen“, freute sich Trainer Olaf Blancke.

Tore: 0:1 Thale (33.), 0:2 Neldner (69.), 0:3 Sander (90./+1).

Bevern: Kröger, Tepe, Wichmann, Stoimenou (58. König), Gerdes (83. Hoffmann), Bramscher, Thoben, Neldner (77. Kanjo), Hennig, Thale, Sander.

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