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Renee Verschuren verlässt den BV Garrel

Der Frauenhandballdrittligist aus dem Kreis Cloppenburg verliert seine Trainerin. Derweil gibt es zwei weitere Zusagen von Spielerinnen.

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Tschüss, Garrel: Renee Verschuren gibt ihren Trainerinnenposten bei den BVG-Handballfrauen zum Saisonende auf. Foto: Langosch

Tschüss, Garrel: Renee Verschuren gibt ihren Trainerinnenposten bei den BVG-Handballfrauen zum Saisonende auf. Foto: Langosch

Der BV Garrel ist in seinen Personalplanungen in der ersten Frauenhandballmannschaft zur kommenden Saison in der 3. Liga Nord-West zurückgeworfen worden. Trainerin Renee Verschuren wird den Verein nach zwei Jahren im kommenden Sommer verlassen. Das Teammanagement macht sich nun intensiv auf die Suche, um diese zentrale Stelle neu zu besetzen.

„In der Coronazeit hatte ich viel Gelegenheit zum Nachdenken darüber, was ich in meinem Handballleben noch machen will“, sagt die 35-Jährige. „Und ich habe festgestellt, dass der Moment gekommen ist, noch etwas anderes zu tun. Verschiedene Vereine sind auf mich zugekommen.“ Ob sie eine dieser Offerten annimmt oder sich anderweitig orientiert, das „kann ich noch nicht sagen“.

Am BVG habe es jedenfalls nicht gelegen, versichert die Niederländerin. „Es hat mir hier richtig viel Spaß gemacht und wir waren auch erfolgreich. Ich habe sehr gerne mit dem BV Garrel und den Spielerinnen zusammengearbeitet. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, wenn ich noch etwas Neues anfangen möchte.“

Trainersuche ist eine echte Aufgabe

Die Garreler Verantwortlichen bedauern den Weggang ihrer Trainerin. „Wir hätten gerne mit Renee weitergemacht“, meint Jonas Kettmann. „Es lief richtig gut, nachdem wir im ersten Drittligajahr 2018/19 vielleicht etwas zu blauäugig in die Saison gegangen und sofort wieder abgestiegen waren. Aber dann haben wir eine tolle Saison in der Oberliga gespielt und sind direkt wieder aufgestiegen. Wir haben viel Spaß innerhalb der Mannschaft. Umso ärgerlicher, dass Renee uns nun verlässt.“

Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin hält Kettmann für eine echte Aufgabe: „Das wird ganz, ganz schwierig. Der Trainermarkt ist auch – wie soll ich sagen – ziemlich durchwachsen. Es muss ja in vielerlei Hinsicht funktionieren. Die sportliche Qualifikation ist nur ein Punkt. Dann muss der Coach zur Mannschaft passen, der Aufwand, um beim BVG zu trainieren, darf nicht zu hoch sein und dann müssen auch noch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Immerhin haben die BVG-Verantwortlichen schon eine Liste mit möglichen Kandidaten und Kandidatinnen erstellt, die nun abgearbeitet sein will. Zeitlich unter Druck sieht Kettmann den Verein dabei nicht: „Wir sind ja früh dran. Wir wollen eine gute Lösung finden, das muss nicht unbedingt die schnellste sein.“

Der Vorteil für den BVG: Er kann dem neuen Coach ein bestelltes Feld anbieten. Der Kader für die kommende Saison hat schon weitgehend Gestalt angenommen. Aus dem bisherigen Aufgebot hat nun auch Kreisläuferin Ann-Kathrin Frangen zugesagt. Außerdem rückt Dina Reinhold aus der Garreler A-Jugend in den Kreis der ersten Frauenmannschaft auf. Damit hat der BVG die Zusage von zehn Spielerinnen für die kommende Saison.

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