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Rastas "Tour de Belgique" endet mit einer klaren Niederlage

Der Basketball-Zweitligist unterliegt bei den Leuven Bears mit 70:89. Hier gibt's den Nachbericht mit den Stimmen des Trainers, des Topscorers und des Sportdirektors.

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Angeschlagen – und trotzdem Topscorer: Rastas Spielmacher Jordan Johnson (links) kam in Leuven auf 20 Punkte. Foto: Schikora

Angeschlagen – und trotzdem Topscorer: Rastas Spielmacher Jordan Johnson (links) kam in Leuven auf 20 Punkte. Foto: Schikora

Beim Turnier in Polen gab's erst eine Niederlage, dann einen Sieg, bei der „Tour de Belgique“ war's genau umgekehrt: Die Basketballer von Rasta Vechta haben auch ihre zweite Auslandstour in der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga ProA mit einer ausgeglichenen Bilanz beendet. Einen Tag nach dem 82:75-Erfolg beim belgischen Pokalsieger Hubo Limburg United verlor Rasta Vechta bei Limburgs Erstliga-Gefährten Stella Artois Leuven Bears mit 70:89 (33:48). Ein schwaches erstes Viertel (12:27) wurde Rasta zum Verhängnis.

„Wir haben zu Beginn Fehler gemacht und zweite Chancen vergeben“, sagte Rastas Coach Ty Harrelson am Samstagabend. Nicht zufrieden war er mit der Defense. Mit 89 Gegenpunkten könne man nicht erwarten, „dass man damit einen Auswärtssieg holt“. Harrelson verzichtete in der Sportoase Leuven auf den leicht verletzten Ryan Schwieger („Ich habe mich dazu entschieden, ihn zu schonen“). Jordan Johnson, Rastas Point Guard Nummer eins, war ebenfalls angeschlagen und stand nicht in der Startformation – sicher auch ein Grund für den Fehlstart in die Partie.

Johnson, später mit 20 Punkten noch der beste Scorer bei Rasta, wollte die enge Spieltaktung und die kurze Pause zwischen den beiden Etappen der Belgien-Tour nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Wir müssen vom Jump weg bereit sein“, sagte der US-Spielmacher, der auch mit der Defense haderte: „Da müssen wir uns steigern. 89 Gegenpunkte sind natürlich viel zu viele.“ Seine eigene Punktausbeute stellte ihn „nicht zufrieden“, so Johnson: „Es geht darum, Spiele zu gewinnen, das ist heute nicht gelungen.“ Rasta traf nur vier Dreier und hatte erneut eine mäßige Freiwurf-Quote (18/29). Immerhin: Rasta verbuchte 13 Steals.

Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele kritisierte das erste Viertel („Wir sind kalt erwischt worden“), er lobte die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit als „Schritt in die richtige Richtung“ und bilanzierte: „Das Ergebnis spiegelt den Einsatz nicht unbedingt wider, es fällt aus meiner Sicht auch zu hoch aus. Aber das soll nicht heißen, dass alles gut ist. Es ist noch viel Luft nach oben.“ Neben Johnson punkteten auch Tajuan Agee (17) und Andrew Jones (10) zweistellig.

Für Rasta geht's am kommenden Wochenende (17./18. September) mit dem nächsten Doppelpack weiter. Gegner ist dann der niederländische Erstligist Landstede Hammers aus Zwolle. Am Samstag steigt ab 14.00 Uhr Vechtas Fan-Fest am und im Rasta-Dome inklusive Testspiel (Beginn um 18.00 Uhr), am Sonntag folgt dann das schnelle Wiedersehen in Zwolle.

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