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Rastas Farmteam jubelt nach überragendem Schlussspurt

Die Vechtaer Basketballer haben bei den Red Devils Bramsche einen 84:76-Erfolg gefeiert. Es war ein gelungener Start in die Regionalliga-Saison.

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Nicht zu stoppen: Der starke Rasta-II-Kapitän Malte Stenzel (rechts) gegen den Bramscher Lukas Spanke. Foto: Kamper

Nicht zu stoppen: Der starke Rasta-II-Kapitän Malte Stenzel (rechts) gegen den Bramscher Lukas Spanke. Foto: Kamper

Reichlich Spannung, viele Zuschauer und eine beeindruckende Aufholjagd: Beim um eine Woche verspäteten Regionalliga-Saisonauftakt des Farmteams von Rasta Vechta war gleich alles dabei. Mit 84:76 (39:39) setzten sich die Basketballer bei den Red Devils Bramsche durch. „Ich bin ganz stolz auf meine Jungs, dass sie das hier in dieser hitzigen Atmosphäre vor 300 Bramscher Fans so gut gehandhabt haben“, freute sich Rastas Trainer Hanno Stein nach der Schlusssirene.

In der 32. Minute hatte es noch gar nicht nach einem Erfolg für die Vechtaer ausgesehen: Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste noch mit sieben Punkten im Hintertreffen (56:63). Doch dann riss Rasta II das Spiel an sich. Angeführt von Tim Insinger (am Ende 25 Punkte und zwölf Rebounds) sowie US-Import Marlin Mason (20 Punkte/14 Rebounds), legten die Kreisstädter einen furiosen Schlussspurt hin. Ein 16:2-Lauf brachte fünf Minuten nach dem Sieben-Punkte-Rückstand die 72:65-Führung.

„Ich bin sehr happy darüber, wie sich die Mannschaft heute präsentiert hat. Und wenn sie immer so mit Herz und Leidenschaft spielt wie heute über weite Phasen, dann kann uns diese Mannschaft noch ganz viel Freude bereiten“, hielt Coach Hanno Stein fest.

Probleme bei den Rebounds

Er wusste aber auch, dass längst noch nicht alles perfekt war. Das junge Team, in dem sechs U-18-Spieler mitwirkten, hatte gerade bei Rebounds körperliche Probleme. So konnten sich die Bramscher nach Rastas 13:2-Führung (4.) auch erst herankämpfen und dann das Spiel drehen. Eine Vechtaer 2:15-Durststrecke sorgte gar für einen 30:37-Rückstand (18.), der zur Pause aber noch ausgeglichen wurde.

Die Achterbahnfahrt setzte sich danach fort. Erstmal ging es wieder abwärts (39:49/23.). Das Farmteam ging mit einem 52:57 ins Schlussviertel – und dann folgte der Schlussspurt. Insinger (13 Punkte) und Mason (11) beherrschten den letzten Abschnitt. Insinger sei „unfassbar dominant“ gewesen, sagte Stein. Und Mason habe nach fast zwei Jahren Wettkampfpause „sensationell gut gespielt“. Defensiv überzeugte Malte Stenzel in der entscheidenden Phase.

Weitere Rasta-Punkte: Stenzel (18), Fynn Aumann, Luca Ladjyn (je 5), Kilian Brockhoff (4), Torge Buthmann (3), Emilijus Peleda, Martin Kalu (je 2).

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