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Rastas Chance auf das "Final Four"

BBL-Pokal im Rasta-Dome: Vechtas Basketballer spielen am Samstag gegen Göttingen und am Sonntag gegen Frankfurt - natürlich ohne Zuschauer.

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Ein Gruß in den Oberrang: Rastas Spieler nach dem Pokalspiel gegen die Gießen 46ers. Foto: Schikora

Ein Gruß in den Oberrang: Rastas Spieler nach dem Pokalspiel gegen die Gießen 46ers. Foto: Schikora

Der Auftakt machte Lust auf mehr – und am Wochenende gibt's einen doppelten Nachschlag: Die Basketballer von Rasta Vechta sind binnen 21 Stunden gleich zweimal gefordert. Klingt irgendwie nach Playoffs, ist aber BBL-Pokal. Der heimische Bundesligist, der das Qualifikationsturnier der Gruppe B im Rasta-Dome ausrichtet, trifft am Samstagabend um 20.30 Uhr auf die BG Göttingen. Am Sonntag um 15.00 Uhr folgt dann das Duell mit den Skyliners Frankfurt. Nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten zum Doppelspieltag im Pokal:

Wie lief die Trainingswoche?

„Gut“, sagte Rasta-Coach Thomas Päch: „Die Jungs waren sehr fokussiert.“ Ziel sei es gewesen, „noch mehr Gewohnheiten und Konstanz in die eigenen Abläufe zu bekommen“, so Päch. Sowohl im Angriff als auch in der Defense seien noch „viele kleine Details“ zu verbessern. Der Auftaktsieg gegen Gießen (99:85) wurde auch analysiert. Dass er unmittelbar nach dem Spiel die ersten 15 Minuten als „sehr gut“ bezeichnet hatte, kommentierte Päch nach dem Videostudium so: „So eine erste Einschätzung basiert ja auf den Emotionen direkt nach dem Spiel. Jetzt, mit etwas Abstand, würde ich sogar sagen, dass es mehr als 15 sehr gute Minuten waren.“ Daran wolle man nun anknüpfen.

Sind alle Rastaner an Bord?

Grundsätzlich sind alle fit, es gibt keine Personalsorgen. Päch deutete jedoch an, dass Philipp Herkenhoff wieder „kleine Probleme mit dem Fuß“ hat. Der 21-Jährige, gegen Gießen sehr treffsicher (20 Punkte, 8/10 aus dem Feld), laborierte zuletzt an einer Sehnenreizung in der Fußsohle.

Zwei Spiele in so kurzer Zeit – soll viel rotiert werden?

„Wir gehen es eins nach dem anderen an“, erklärte Päch: „Jetzt zählt erst mal nur das Göttingen-Spiel.“ Und mit einem Augenzwinkern ergänzte der Trainer, dass seine Spieler dank der Umstellung auf die Winterzeit ja eine Stunde mehr Schlaf hätten.

Gibt's am Wochenende noch weitere Spiele im Rasta-Dome?

Ja. Das Hessen-Derby zwischen Frankfurt und Gießen steigt am Samstagnachmittag, Gießen und Göttingen schließen derweil am Sonntagabend die Gruppe B ab.

Wie ist Rastas Ausgangslage?

Gut. Nach dem 99:85 gegen Gießen hat Rasta es selbst in der Hand, sich für das Finalturnier zu qualifizieren. Klar ist: Zwei Siege am Wochenende bringen definitiv Platz eins und damit das Ticket für das „Final Four“. Und: Sollte Gießen gegen Frankfurt gewinnen, wäre Rasta mit einem Erfolg gegen Göttingen vorzeitig Gruppensieger.

Was sagt Päch über die beiden Gegner am Wochenende?

„Göttingen hat gegen Frankfurt sehr gut gespielt, sehr ausgeglichen, mit viel Energie“, sagte Rastas Coach über die „Veilchen“, die im ersten Pflichtspiel nach der achtjährigen Johan-Roijakkers-Ära (jetzt Trainer in Bamberg) vor allem defensiv überzeugten. Topscorer im Team von Neu-Coach Roel Moors (zuletzt in Bamberg) waren die drei Neuzugänge Jorge Gutierrez, Tai Odiase (je 14) und Aubrey Dawkins (13). Und Frankfurt? „Ich glaub', sie haben gegen Göttingen unter ihrem Niveau gespielt“, so Päch. Lediglich der Isländer Jon Axel Gudmundsson traf Dreier (4/7), der Rest kam auf 0/20. Vor allem Rückkehrer Matt Mobley, der offensiv eine Hauptlast tragen soll, erwischte einen schwarzen Tag (0/9). Ach ja: Die beiden Ex-Rasta-Center Michael Kessens und Kamari Murphy kamen bei ihrer Pflichtspielpremiere im Skyliners-Trikot auf sechs bzw. fünf Punkte. Fazit von Päch: „Am Ende sind's zwei Teams, mit denen wir uns messen können. Ich hab' ja schon nach der Auslosung gesagt, dass es eine sehr offene Gruppe ist.“

Wie sieht's am Wochenende mit Fans im Rasta-Dome aus?

Nichts Neues an der Pariser Straße: Gespielt wird wieder vor leeren Rängen, das Zuschauerverbot gilt nach wie vor.

Was bedeutet die Verlegung des „Final Four“ in München wegen der Corona-Fälle bei Alba Berlin für Rasta Vechta?

Rasta hatte zunächst geplant, am 31. Oktober noch ein letztes Testspiel bei den Hamburg Towers zu absolvieren, falls es mit der Qualifikation für das „Final Four“ nicht klappt. Da das für den 1./2. November geplante Finalturnier nun von der BBL verschoben wurde, gibt's definitiv einen finalen Formcheck in Hamburg. Termin: 31. Oktober, 18.00 Uhr, ohne Zuschauer.

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