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Rasta wird zum Gastgeber im BBL-Pokal

Eines von vier Qualifikationsturnieren findet im Oktober in Vechta statt – Zuschauer sind nicht zugelassen.

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Großer Sport vor leeren Rängen: Im Rasta-Dome geht es im Oktober um ein Ticket für das Top-Four-Turnier. Foto: Becker

Großer Sport vor leeren Rängen: Im Rasta-Dome geht es im Oktober um ein Ticket für das Top-Four-Turnier. Foto: Becker

Die Fans müssen leider draußen bleiben, dennoch ist es eine gute Nachricht für den Basketball-Standort Vechta: Wenn ab dem 17. Oktober der Pokal der Basketball-Bundesliga (BBL) ausgespielt wird, findet eines der vier regionalen Qualifikationsturniere im Rasta-Dome statt. Die weiteren Standorte sind Bonn, Weißenfels und Ulm. An den Wochenenden 17./18. und 24./25. Oktober werden insgesamt drei Spieltage im Dome ausgetragen. Der Standort des Top-Four-Turniers am 1./2. November steht noch nicht fest.

Aufgrund von Terminüberschneidungen in diversen Arenen hatte sich die Suche nach den Standorten zunächst alles andere als einfach gestaltet. Auch Rasta hatte sich mit Blick auf mögliche Kosten nicht um die Austragung beworben. Als die Liga dann aber auf den Klub zukam, konnte eine Einigung gefunden werden. „Uns entstehen keine Kosten. Sonst hätten wir es auch nicht gemacht“, sagt Rasta-Sprecher Jörn Bente.

Auch Rastas Geschäftsführer Stefan Niemeyer betont, bei der ersten Ausschreibung „konnten wir aus finanziellen Gründen eine Bewerbung nicht in Betracht ziehen. Die BBL ist dann aber auf uns zugekommen und wir haben gemeinsam eine Lösung gefunden, damit Rasta nicht auf Kosten sitzenbleibt. Auch fallen für uns als Gastgeber nun definitiv eigene Transport- und eventuell angefallene Übernachtungskosten weg – das ist in diesen Zeiten schon einmal sehr positiv.“

BBL-Geschäftsführer Stefan Holz sprach von „vier attraktiven Standorten“ und dankte den Ausrichtern, besonders Rasta und dem Mitteldeutschen BC, „die erstmalig und dann in diesen Corona-Zeiten ein Pokal-Turnier ausrichten“. Dies sei „ein klares Signal dieser ambitionierten Standorte“, so Holz.

Am BBL-Pokal nehmen 16 Bundesligisten teil. Nur Aufsteiger Chemnitz und die Hamburg Towers als Tabellenletzter der abgebrochenen Corona-Saison sind nicht dabei. Ein Wiedersehen mit dem nach Hamburg gewechselten ehemaligen Rasta-Coach Pedro Calles wird es also im Pokal nicht geben.

Gastgeber Rasta ist beim Viererturnier im Dome als Gruppenkopf gesetzt. Welche drei weiteren Teams aus der Nordgruppe (siehe Überblick) außerdem in Vechta antreten werden, wird laut BBL „in den kommenden Wochen“ ausgelost. Bonn scheidet als Gastgeber des zweiten Nordturniers aus.

Die Qualifikationsturniere mit jeweils vier Mannschaften finden im Modus jeder-gegen-jeden statt. Die vier Gruppensieger qualifizieren sich für das Final-Four-Turnier Anfang November. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Pokal in diesem Jahr komplett vor dem Start der Bundesliga-Saison ausgetragen. Dieser ist für den 6. November geplant.

Wermutstropfen für die Ausrichter ist, dass die Pokalspiele ohne Zuschauer ausgetragen werden. Der Bezahlsender Magenta TV überträgt die Spiele. Für Rasta Vechta ist es die zweite Teilnahme am BBL-Pokal. Im vergangenen Jahr war Rasta zum ersten Mal dabei und scheiterte in der ersten Runde mit 71:88 auswärts in Ulm.

Rasta hat unterdessen seinen Trainerstab komplettiert. Wie der Klub mitteilte, wurde Andreas Finsinger (29) als neuer Athletiktrainer verpflichtet. Der studierte Sportwissenschaftler kommt von Brose Bamberg und ersetzt den nach Bayreuth gewechselten Frederik Kramp.


BBL-Pokal

  • Spieltag 1: 17./18. Oktober (Sa./So.)
  • Spieltage 2 und 3: 24./25. Oktober (Sa./So.)
  • Top Four: 1./2. November (So./Mo.)
  • Nordgruppe (Spielorte: Vechta, Bonn). Teilnehmer: Alba Berlin, EWE Baskets Oldenburg, BG Göttingen, Frankfurt Skyliners, Rasta Vechta, Löwen Braunschweig, Gießen 46ers, Baskets Bonn
  • Südgruppe (Spielorte: Ulm, Weißenfels). Teilnehmer: Riesen Ludwigsburg, Ulm, Bayern München, Brose Bamberg, Merlins Crailsheim, Würzburg, Bayreuth, Mitteldeutscher BC.

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