Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Rasta Vechta: Platz drei beim Turnier in Polen

Der Basketball-Zweitligist traf auf zwei polnische Erstligisten. Erst gab's eine klare Niederlage, dann einen überzeugenden Sieg.

Artikel teilen:
Aufpassen, der Trainer spricht! Rastas Coach Ty Harrelson in einer Auszeit mit seinem Team. Foto: Schikora

Aufpassen, der Trainer spricht! Rastas Coach Ty Harrelson in einer Auszeit mit seinem Team. Foto: Schikora

Eine Niederlage am Samstag, ein Sieg am Sonntag – und am Ende gab's einen Pokal für Platz drei: Die Basketballer von Rasta Vechta sind mit vielen Erkenntnissen im Gepäck vom Vorbereitungsturnier in Stettin zurückgekehrt. Der Zweitligist, der in knapp vier Wochen in seine sechste ProA-Saison startet, feierte am Sonntag im Spiel um Platz drei einen 95:82 (59:43)-Sieg gegen den polnischen Erstligisten Astoria Bydgoszcz. Es war ein überzeugender Auftritt gegen Polens Meister von 2019.

„Ich bin stolz darauf, wie wir auf eine schwierige Situation reagiert haben“, sagte Rasta-Coach Ty Harrelson. Mit der „schwierigen Situation“ meinte er den mäßigen Auftritt tags zuvor gegen Bydgoszcz' Liga-Gefährten und Gastgeber King Wilki Morski Stettin. Rasta hatte das Halbfinale mit 66:86 verloren.

Topscorer gegen Bydgoszcz war Andrew Jones mit 15 Punkten, gefolgt von Jordan Johnson, Tajuan Agee (je 14) und Joschka Ferner (12). „Wir haben ein paar kleine Anpassungen vorgenommen, und die Spieler haben darauf reagiert“, sagte Harrelson. Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele freute sich über eine „bessere Leistung“ und einen „besseren Flow in der Offense“. Er sprach von „guten Aktionen vom Team, aber auch individuell“. Man habe gesehen, „was wir für Möglichkeiten haben“.

Nach der Niederlage im Halbfinale hatten sich die Rasta-Verantwortlichen noch enttäuscht gezeigt. „Im ersten Viertel waren wir konkurrenzfähig, und bis zur Halbzeit sind wir auch noch im Spiel gewesen. Aber das gesamte dritte Viertel über haben wir schlecht gespielt, da gibt’s keine Ausreden“, haderte Harrelson, dessen Team sich 22 Ballverluste leistete und im dritten Viertel nur fünf Punkte machte (Dreier von Chavares Flanigan und zwei Freiwürfe von Enosch Wolf).

Kersten-Thiele ergänzte: „In der ersten Halbzeit haben wir einiges von dem, was wir machen wollen, noch gut umgesetzt. Im dritten Viertel sind wir von diesem Weg abgekommen und haben körperlich nicht mehr richtig dagegengehalten.“ Rastas Topscorer war Ryan Schwieger mit 24 Punkten. „Ryan war großartig“, sagte Harrelson: „Ich bin froh, dass er in der Offensive in Schwung gekommen ist.“ Schwieger selbst meinte: „Wir haben einfach nicht über 40 Minuten ein gutes Spiel gemacht.“

Am kommenden Wochenende geht Rasta auf Belgien-Tour. Am Freitag gibt's das Duell bei Limburg United, am Samstag bei den Leuven Bears.

Der neue Newsletter für Friesoythe. Immer am Donnerstag das Wichtigste aus der Eisenstadt in ihrem Postfach. So verpassen Sie nichts mehr.  Jetzt hier kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Rasta Vechta: Platz drei beim Turnier in Polen - OM online