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Rasta Vechta nimmt Erstliga-Preise mit in die 2. Liga

Bei den Tageskarten gibt's in allen zehn Kategorien keine Abweichung zu den beiden Vorjahren in der BBL. Die Dauerkarten-Inhaber haben ein Vorkaufsrecht für die Tageskarten.

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So war's am 29. Februar 2020: Im BBL-Heimspiel gegen Gießen waren letztmals Zuschauer im Rasta-Dome – dann kam Corona. Für die neue ProA-Serie hofft Rasta auf die Rückkehr von Fans. Foto: Schikora

So war's am 29. Februar 2020: Im BBL-Heimspiel gegen Gießen waren letztmals Zuschauer im Rasta-Dome – dann kam Corona. Für die neue ProA-Serie hofft Rasta auf die Rückkehr von Fans. Foto: Schikora

Robin Lodders kommt als erster Neuzugang von Science City Jena, Jannes Hundt geht in sein zweites Jahr an der Pariser Straße, Björn Rohwer wechselt zum künftigen Liga-Gefährten VfL Bochum und der bisherige Co-Trainer Mauricio Parra hat in Medi Bayreuth einen neuen Arbeitgeber in der 1. Bundesliga gefunden: Bei Rasta Vechta gab's in den vergangenen Tagen die ersten vier Personalentscheidungen. Und am Wochenende wurden weitere Weichen für die Saison 2021/22 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gestellt. In der Hoffnung auf die Rückkehr von Fans in den Rasta-Dome gab der Klub die Preise für die Tages- und Dauerkarten bekannt. Es gilt: Der BBL-Absteiger nimmt die Erstliga-Preise mit in die 2. Liga.

Die Preise für die Tageskarten – von zehn Euro für einen ermäßigten Stehplatz bis 33 Euro für einen Sitzplatz im Premium-Bereich – sind in allen zehn Kategorien absolut identisch mit den Preisen vor den letzten beiden Erstliga-Spielzeiten 2019/20 und 2020/21. Rasta ruft damit in seiner fünften Zweitliga-Saison die höchsten Preise seiner ProA-Historie auf – im Vergleich zur letzten ProA-Serie 2017/18 gibt's bei den meisten Sitzplätzen eine Steigerung zwischen fünf und sieben Euro pro Ticket.

Dass die neuen Dauerkarten-Preise (von 150 bis 495 Euro) unter denen der beiden BBL-Vorjahre liegen, hat seine Ursache in der Liga-Größe. In der 2. Liga ProA wird 2021/22 mit 17 Mannschaften gespielt; es gibt im Vergleich zur BBL (18 Teams) also ein Heimspiel weniger für Rasta.

Der Klub teilte auch mit, dass derzeit 2348 Dauerkarten-Abonnements für die Heimspiele im 3140 Zuschauer fassenden Rasta-Dome vergeben sind. Im Vergleich zum Vorjahr (2413) ist das ein Rückgang von 65 Tickets. Die Kündigungsfrist für die aktuellen Dauerkarten-Abos läuft noch bis zum 30. Juni. Rasta erklärte zudem: „Wie schon in der Vorsaison verzichtet der Klub so lange darauf, den Preis für das Abo per vereinbartem Lastschriftverfahren von den Fans einzuziehen, bis von den Behörden wieder eine Vollauslastung des Rasta-Domes erlaubt ist.“

In den kommenden Wochen ist Warten angesagt. Wie entwickeln sich die Inzidenzzahlen im Kreis und im Land? Wie sieht die Verfügungslage rund um den geplanten ProA-Auftakt am 17. September aus? Welche Auflagen gibt's für Events in Hallen? Fragen über Fragen. „Sobald klar ist, wann welche Spiele von wie vielen Zuschauern besucht werden dürfen, wird Rasta Vechta zunächst für Dauerkarteninhaber Möglichkeiten des Online-Vorverkaufs anbieten“, teilte der Klub mit. Inhaber einer Dauerkarte haben also das Vorkaufsrecht zum Preis einer Tageskarte. Das jeweilige Prozedere zum Erwerb von Tageskarten sei abhängig von den gültigen Corona-Regelungen.

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir im Herbst mit Fans im Rasta-Dome in die neue Saison starten“, sagte Rastas Klubchef Stefan Niemeyer und ergänzte: „Wir werden alles tun, um die Spiele so vorzubereiten, dass die Freude am Spiel und der Spaß am Event zurückkehren an die Pariser Straße.“ Und er rührte die Werbetrommel für „eine der besten und spannendsten ProA-Saisons aller Zeiten.“ Diverse Teams streben den Aufstieg in die BBL an. Rasta trifft unter anderem auf sechs Klubs, gegen die man auch schon in der 1. Bundesliga gespielt hat.

Das letzte Heimspiel im Rasta-Dome mit Zuschauern gab es am 29. Februar 2020. Die restlichen fünf Heimspiele der Saison 2019/20 fielen dann der Corona-Pandemie zum Opfer. In jener Spielzeit hatte der Klub Ticketeinnahmen in Höhe von 1,15 Millionen Euro (100 Prozent Auslastung pro Spiel inklusive 200 Personen im VIP-Raum). Alle elf BBL-Heimspiele, die ausgetragen wurden, waren mit 3140 Fans ausverkauft. Im Europacup lag der Schnitt bei 2476 Zuschauern. In der Folgesaison fanden alle 20 Heimspiele (17 in der Liga, drei im Pokal) ohne Zuschauer und damit ohne Ticketeinnahmen statt. Vom Staat gab's aber aus dem „Corona-Hilfspaket Profisport“ eine Unterstützung in Höhe von 740 000 Euro.

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