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Rasta Vechta: Lizenz ohne Auflagen gibt's im Doppelpack

Die 2. Basketball-Bundesliga hat die Staffeleinteilungen für die ProA und die ProB bekanntgegeben.

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ProB Nord statt 1. Regionalliga: Kevin Smit (links) hat Rasta Vechta II zum Aufstieg in die 3. Liga geführt. Foto: Schikora

ProB Nord statt 1. Regionalliga: Kevin Smit (links) hat Rasta Vechta II zum Aufstieg in die 3. Liga geführt. Foto: Schikora

Es gab noch einige Fragezeichen, aber jetzt ist alles geklärt: Die 2. Basketball-Bundesliga hat „nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen“ die Lizenzentscheidungen für die Serie 22/23 in der ProA und ProB bekanntgegeben und zudem die Staffeleinteilungen für die 2. Liga sowie die Nord- und Süd-Gruppe der 3. Liga vorgenommen.

Rasta Vechta spielt in der neuen ProA-Saison wie erwartet in einer 18er-Staffel. Nach der Vergabe von zwei Wildcards an die Artland Dragons und die WWU Baskets Münster, die in der Saison 21/22 den Klassenerhalt bzw. den Aufstieg nicht geschafft hatten, sowie einer Nachlizenzierung bei den Panthers Schwenningen ist das Teilnehmerfeld für die 2. Liga komplett. Rasta Vechta II, das als Meister der 1. Regionalliga Nord den Aufstieg in die ProB geschafft hat, spielt unterdessen in einer Nord-Staffel mit 13 Teams. Eigentlich sollte die 3. Liga von bislang 24 auf 28 Mannschaften aufgestockt werden. Das klappte allerdings nicht, es sind nur 26 Teams geworden.

Rasta Vechta erhielt die Lizenz für die Saison 2022/23 ohne Auflagen und/oder Bedingungen. „Das zeigt, wie seriös und eben auch wie gut bei uns gearbeitet wird“, freute sich Rastas Geschäftsführer Stefan Niemeyer. Der Klub habe in den vergangenen Jahren vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen gestanden, diese allerdings gemeistert. „Dank der Unterstützung unserer Fans, Sponsoren und auch vom Staat“, wie Niemeyer anmerkte. Und er ergänzte noch: „Unseren Freunden und Förderern und uns selbst gegenüber sind wir verpflichtet, verantwortungsvoll zu handeln.“ Man tue dies „nach bestem Wissen und Gewissen“.

Rastas Premieren gegen Münster und Dresden

Dass Rasta Vechta auch für das Farmteam in der ProB die Lizenz ohne Auflagen erhalten hat, nahm Niemeyer ebenso erfreut zur Kenntnis: „Das zeigt zusätzlich, dass wir sehr gut aufgestellt und willens sind, Rasta insgesamt immer weiter voran zu bringen.“

Rasta Vechta ist bundesweit der einzige Klub, der in der ProA und ProB vertreten ist. Und in Bayern München, Ludwigsburg, Ulm, Frankfurt und Hamburg haben lediglich fünf BBL-Vertreter ein Farmteam in der ProB.

In der ProA gibt's neben Münster noch drei weitere Teams, die im Vergleich zur letzten Saison neu dabei sind – die sportlichen Aufsteiger Dresden Titans und Giants Düsseldorf sowie der BBL-Absteiger Gießen 46ers. Auf Münster und Dresden trifft Rasta erstmals, gegen Düsseldorf gab's 2012/13 bereits vier ProA-Duelle inklusive Finale.

In der ProB hat sich einiges getan. Neben Rasta II haben sich auch die BBG Herford, die Gießen Pointers sowie die BG Leitershofen/Stadtbergen, einst ein ProB-Playoff-Gegner von Rasta, als Regionalliga-Meister qualifiziert. Für Rasta II und Herford ist die ProB Neuland, Gießen und Leitershofen feiern ein Drittliga-Comeback nach zehn bzw. acht Jahren. Mit der BBA Ludwigsburg erhielt zudem ein weiterer Regionalligist eine ProB-Lizenz.

Aufgrund der Aufstockung der Liga bleiben die Absteiger Dragons Rhöndorf, RheinStars Köln, Arvato College Wizards Karlsruhe und Bayern München II weiter in der ProB. Der Eimsbütteler TV und die Baskets Elchingen steigen indes in die Regionalliga ab, zudem verzichteten die Gießen 46ers Rackelos auf ihren ProB-Startplatz.

Rasta II, das weitestgehend mit dem Kader des Vorjahres in die Saison geht, spielt wie erwartet in der Nord-Staffel und trifft dabei unter anderem auf ProA-Absteiger Itzehoe Eagles sowie die Mitaufsteiger Herford und Gießen. Ziele sind der Klassenerhalt und die Entwicklung der jungen Spieler. Niemeyer hofft auf eine hohe Durchlässigkeit in Richtung ProA-Team. Die ersten Acht der beiden ProB-Staffeln qualifizieren sich für die Playoffs, Playdowns wird es im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr geben, die Zahl der Absteiger steht noch nicht fest.


Staffeleinteilung für die Saison 2022/23

  • 2. Bundesliga ProA: Gießen 46ers (Absteiger), VfL Bochum, Eisbären Bremerhaven, Phoenix Hagen, Science City Jena, PS Karlsruhe Lions, VfL Kirchheim Knights, Bayer Giants Leverkusen, Nürnberg Falcons BC, Uni Baskets Paderborn, Panthers Schwenningen, Gladiators Trier, Tigers Tübingen, Rasta Vechta, Dresden Titans (Aufsteiger), Giants Düsseldorf (Aufsteiger), Artland Dragons (Wildcard), Baskets Münster (Wildcard)
  • 2. Bundesliga ProB Nord: Itzehoe Eagles (Absteiger), BSW Sixers Bitterfeld, Dragons Rhöndorf, Baskets Schwelm, Iserlohn Kangaroos, SSV Lok Bernau, RheinStars Köln, SBB Baskets Wolmirstedt, TKS 49ers Stahnsdorf, SC Rist Wedel, BBG Herford (Aufsteiger), Gießen Pointers (Aufsteiger),  Rasta Vechta II (Aufsteiger)
  • 2. Bundesliga ProB Süd: Ehingen Urspring (Absteiger), BIS Baskets Speyer, Arvato College Wizards Karlsruhe, Basketball Löwen, BBC Coburg, BBA Ludwigsburg (Aufsteiger), Baskets Koblenz, FC Bayern Basketball II, Frankfurt Skyliners Juniors, OrangeAcademy Ulm, TSV Oberhaching, White Wings Hanau, Leistershofen/Stadtb. (Aufsteiger)

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