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Rasta Vechta II wahrt seinen Heimnimbus

Der Tabellenführer der 1. Basketball-Regionalliga Nord feierte mit dem 104:95 gegen Bergedorf seinen zwölften Sieg im zwölften Heimspiel - richtig überzeugend war's allerdings nicht.

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Pass auf den Center: Rastas Kevin Smit (Mitte) bedient Malte Giljan (Nr. 14) - eine Szene aus dem Spiel gegen Bergedorf. Foto: Schikora

Pass auf den Center: Rastas Kevin Smit (Mitte) bedient Malte Giljan (Nr. 14) - eine Szene aus dem Spiel gegen Bergedorf. Foto: Schikora

Die Siegesserie hat gehalten, der Heimnimbus wurde gewahrt, aber einen Schönheitspreis gab's dafür nicht: Die Basketballer von Rasta Vechta II haben auch ihr zwölftes Heimspiel in der 1. Regionalliga Nord gewonnen. Der Tabellenführer setzte sich am Samstag gegen die TSG Bergedorf Stargazers (11.) mit 104:95 (53:46) durch. Für das ProA-Farmteam war's der neunte Sieg in Serie sowie der 16. Erfolg in den letzten 17 Spielen.

Interimscoach Hanno Stein, der den erkrankten Rasta-II-Trainer Hendrik Gruhn vertrat, sprach von einem „Arbeitssieg“ und führte weiter aus: „Ich hatte nie Angst, dass wir das Spiel verlieren könnten. Aber genauso wenig hatten wir das Spiel über 40 Minuten unter Kontrolle. Zum Glück haben wir am Ende gewonnen.“ Stein ärgerte sich über das erste Viertel (31:32) und sagte: „Da haben wir regelrecht geschlafen, da war ich mit unserer Defense überhaupt nicht zufrieden. Was wir gebracht haben, hat einfach nicht gereicht.“ Und er ergänzte: „Wir hatten über das ganze Spiel viel zu viele Lücken in der Defense, einige waren mit dem Kopf wohl schon eine Woche weiter beim Stade-Spiel.“

Der Tabellenzweite VfL Stade, der wie Rasta II bereits für die Playoffs der Top 4 qualifiziert ist, gastiert am kommenden Samstag (19. März, 15.00 Uhr) zum „Finale um Platz eins“ im Rasta-Gym. Stein meinte zudem: „Von den jungen Spielern erwarte ich, dass sie immer am Anschlag spielen – egal, wie es steht oder gegen wen es geht. Das war heute im Großen und Ganzen nicht der Fall. Die Veteranen haben das Ding letztlich über die Bühne gebracht.“

Kevin Smit war wieder überragend – diesmal mit 32 Punkten, zehn Assists und sieben Rebounds. Malte Giljan verbuchte ebenfalls ein Double-Double (22 Punkte, 11 Rebounds). Zweistellig punkteten auch Kilian Brockhoff (14) und Marshawn Blackmon (12). Ein Sonderlob verdiente sich Luca Ladjyn für eine bissige Defense, vor allem im zweiten Viertel (22:14). In dieser Phase kühlte auch Bergedorfs Liga-Topscorer Matej Jelovcic etwas ab; er hatte am Ende trotzdem 35 Punkte, 15 Rebounds, sieben Assists und fünf Steals.

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