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Rasta schließt Pokal mit Niederlage ab

Vechtas Basketballer ziehen gegen die Skyliners Frankfurt mit 80:89 den Kürzeren.

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Und jetzt? Rastas Stefan Peno (links) gegen Matt Mobley. Foto: Schikora

Und jetzt? Rastas Stefan Peno (links) gegen Matt Mobley. Foto: Schikora

Die Basketballer von Rasta Vechta haben das BBL-Pokalturnier in eigener Halle mit einer Niederlage abgeschlossen. Der heimische Bundesligist unterlag am Sonntagnachmittag den Skyliners Frankfurt mit 80:89 (36:47) und schließt die Gruppe B auf Rang drei ab. Rasta, das auf Dennis Clifford und Philipp Herkenhoff verzichten musste, hatte seinen Topscorer in Stefan Peno (16). Auch Josh Young (14), Will Vorhees (13), Jean Salumu (11) und Jordan Barnett (10) punkteten zweistellig. Wie schon am Samstagabend gegen Göttingen lag Rasta pausenlos zurück. Topscorer bei Frankfurt war der Isländer Jon Axel Gudmundsson (22), gefolgt vom Belgier Manu Lecomte (16). 

Die Ausgangslage: Nach Rastas Niederlage am Samstagabend gegen die BG Göttingen (87:99) war klar, dass es im Duell zwischen Vechta und Frankfurt nur noch um Platz zwei in der Gruppe B geht. Für beide Trainer - Thomas Päch bei Rasta, Sebastian Gleim bei den Skyliners - war's also ein wichtiges Testspiel unter Wettkampfbedingungen. Und es gab auch einen finanziellen Anreiz für Platz zwei: 35.000 Euro. Die BG Göttingen erhält neben dem Ticket für das Final Four in München noch 70.000 Euro Prämie für den Gruppensieg. 

Das Personal: Als Thomas Päch am späten Samstagabend auf seine angeschlagenen Sorgenkinder Josh Young und Dennis Clifford angesprochen wurde, sagte er: "Wir müssen abwarten, was die Nacht bringt." Der Kapitän und der neue Center waren gegen Göttingen umgeknickt, Young im Schlussviertel, Clifford bereits zu Beginn des zweiten Abschnitts. Rund 18 Stunden später stand Young im Kader, Clifford konnte dagegen nicht spielen - eine längere Zwangspause wird allerdings nicht befürchtet. Philipp Herkenhoff war ebenfalls angeschlagen (Sehnenreizung in der Fußsohle). Er stand im Kader, aber erstmals nicht in der Starting Five - und das Warm-up fand auch größtenteils ohne ihn statt. Und Frankfurt? Die Hessen hatten elf Mann dabei, von den sieben Neuzugängen fehlte nur Konstantin Konga (Bänderriss). Zudem war Richard Freudenberg (Fuß-OP) nicht dabei. Die Skyliners boten auch zwei Ex-Rastaner auf: Die Center Michael Kessens und Kamari Murphy spielten in der vergangenen Saison noch in Vechta. 

Unter Druck: Rastas Josh Young (rechts) gegen Frankfurt. Foto: SchikoraUnter Druck: Rastas Josh Young (rechts) gegen Frankfurt. Foto: Schikora

Das 1. Viertel: Stefan Peno, Josh Young, Jordan Barnett, Robin Christen und Will Vorhees bildeten Rastas Starting Five - im Vergleich zum Vorabend waren es zwei Änderungen (Christen und Vorhees für Herkenhoff und Clifford). Wie schon gegen Göttingen erwischte Rasta einen schlechten Start, diesmal hieß es 0:9. Die ersten neun Angriffe waren erfolglos (0/7 aus dem Feld, dazu zwei Ballverluste). Es dauerte viereinhalb Minuten bis zu den ersten Punkten von Vorhees. Seinem Dreier folgten zwei weitere von Jean Salumu zum 6:9 und Christen zum 9:9. Bis zum 14:14 war's eine ausgeglichene Partie, dann kassierte Rasta noch einen 1:9-Lauf zum 15:23. 

Das 2. Viertel: Rasta kam gut in den zweiten Abschnitt und verkürzte mit einer 6:0-Serie auf 21:23, um dann aber gleich wieder auf 21:29 zurückzufallen. Einen großen Spielrhythmus gab's nicht, die drei Schiedsrichter wählten eine sehr kleinliche Linie. Rastas Offensive hatte nach dem kleinen Zwischenspurt große Probleme, es lief nichts zusammen. Mit der Folge, dass Vechta auf 23:42 zurückfiel. Insgesamt war's ein 2:19-Lauf, der Päch wütend machte. Auszeit Rasta. Aus dieser Auszeit kam Rasta mit einer 10:0-Serie mit Punkten von Christen, Peno, Salumu und Young. 33:42 - Vechta war wieder im Spiel, konnte den Rückstand bis zur Pause aber nicht mehr weiter verkürzen. 

Das 3. Viertel: Die ersten vier Punkte der zweiten Halbzeit machte Rasta, aber in der Folgezeit verteidigte Frankfurt seinen Zehn-Punkte-Vorsprung. Vechta schaffte es nicht, näher ranzukommen. Die Skyliners um den starken Isländer Jon Axel Gudmundsson und den Belgier Manu Lecomte hatten immer eine Antwort parat. Unterm Strich war es allerdings ein zähes Ringen. Rasta ging mit einem 52:64-Rückstand in das letzte Viertel. 

Das 4. Viertel: Nichts Neues in den ersten Minuten des Schlussabschnitts: Frankfurt hatte alles im Griff, Rasta lief nur hinterher (56:71, 60:78). Auffällig: Rasta suchte sein Heil in Einzelaktionen, während Frankfurt mit einer besseren Ballbewegung Lücken in die Abwehr des Gegners riss. Immerhin: Die Moral stimmte bei Rasta. Aus einem 64:85 machten die Gastgeber noch ein 80:87. 


Rasta Vechta - Skyliners Frankfurt 80:89 (36:47)

  • Viertel: 15:23, 21:24, 16:17, 28:25.
  • Punkte Rasta Vechta: Stefan Peno (16), Josh Young (14), Will Vorhees (13), Jean Salumu (11), Jordan Barnett (10), Robin Christen (7), Björn Rohwer (5), Jannes Hundt (4).
  • Punkte Skyliners Frankfurt: Jon Axel Gudmundsson (22), Manu Lecomte (16), Rasheed Moore (12), Bruno Vrcic, Michael Kessens (je 10), Matt Mobley, Kamari Murphy, Marco Völler (je 5), Quantez Robertson (4).

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