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Rasta liefert Oldenburg einen "guten Kampf"

Der Basketball-Zweitligist unterlag dem Team von Ex-Coach Pedro Calles mit 76:94. Max DiLeo überzeugte dabei in seiner alten Heimat.

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Ab durch die Mitte: Rastas Neuzugang Chavares Flanigan (mit Ball) am Montagabend im Testspiel gegen Oldenburg. Foto: Bente

Ab durch die Mitte: Rastas Neuzugang Chavares Flanigan (mit Ball) am Montagabend im Testspiel gegen Oldenburg. Foto: Bente

Rasta Vechta hat sich beim Kräftemessen mit dem großen Nachbarn gut aus der Affäre gezogen: Der heimische Basketball-Zweitligist lieferte den EWE Baskets Oldenburg am Montagabend einen tollen Fight. Bis zur 27. Minute war's eine enge Partie mit 14 Führungswechseln und vier ausgeglichenen Spielständen, ehe eine 4:21-Serie vom 54:56 zum 58:77 für klare Verhältnisse sorgte. Am Ende unterlag Rasta dem ambitionierten Erstligisten um Neu-Coach Pedro Calles mit 76:94 (42:37).

Zwei Tage nach dem 87:68-Erfolg gegen Donar Groningen vor 1187 Fans waren diesmal keine Zuschauer im Rasta-Dome zugelassen, die Geisterspiel-Atmosphäre erinnerte an die Corona-Zeit. Rastas Coach Ty Harrelson hielt nach dem nicht-öffentlichen Test fest: „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt – und Oldenburg in der zweiten. Ich bin stolz auf den Einsatz, den meine Mannschaft an den Tag gelegt hat.“ Die Spielzeit wurde auf 13 Akteure verteilt, auch drei Youngster (Bayram, Brockhoff, Grünloh) konnten Erfahrungen sammeln. „Von daher war es also ein guter Test“, sagte Harrelson. Er ärgerte sich allerdings über 21 Ballverluste.

Auch für Joschka Ferner waren es „viel zu viele Turnovers, daran müssen wir arbeiten“. Der Flügelspieler sagte zudem: „Wir haben Oldenburg einen guten Kampf geliefert, gegen Ende sind uns etwas die Kräfte ausgegangen.“ Oldenburg habe am Ende viel Druck aufgebaut. „Das ist schon ein Unterschied zwischen 1. und 2. Liga“, so Ferner. Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele meinte: „Für uns war es gut, dass wir gezeigt bekommen haben, wie es gegen einen Gegner dieses Levels am Ende laufen kann.“

Am Wochenende steht ein Turnier in Stettin an

Rastas Topscorer war Robin Lodders, der sechs seiner sieben Würfe aus dem Feld traf und zudem an der Freiwurflinie makellos war (6/6). Ebenfalls zweistellig punkteten die Neuzugänge Andrew Jones (12) und Jordan Johnson (10). Bester Scorer der Gäste war Kapitän Max DiLeo. Der Ex-Rasta-Guard, der zusammen mit Calles von Hamburg nach Oldenburg gewechselt ist, traf an alter Wirkungsstätte sechs Dreier und hatte am Ende 22 Punkte auf dem Konto.

Für Rasta geht's am Wochenende (3./4. September) mit einem Turnier im polnischen Stettin weiter. Im ersten Spiel trifft Rasta am Samstag auf den Gastgeber King Wilki Morski Szczecin, im zweiten Match am Sonntag wartet dann ein weiterer Erstligist, entweder die Löwen Braunschweig aus der BBL oder Astoria Bydgoszcz aus Polen. Für das zweite öffentliche Heim-Testspiel gegen die Landstede Hammers aus Zwolle am 17. September (Samstag, 18.00 Uhr) hat Rasta unterdessen bereits mehr als 700 Karten abgesetzt.

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