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Rasta II und Vördens Damen sorgen für Furore

Das war ein erfolgreicher Spieltag für die heimischen Basketball-Topteams: Rasta Vechtas "Farmteam" setzte seinen Siegeszug fort, die Damen des TV Vörden schlugen den Tabellenführer.

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Kurzer Gedankenaustausch: Vördens Trainer Steffen Schorer spricht in einer Auszeit mit seinem Team. Archivfoto: Schikora

Kurzer Gedankenaustausch: Vördens Trainer Steffen Schorer spricht in einer Auszeit mit seinem Team. Archivfoto: Schikora

Die Profis schwächeln, doch für das „Farmteam“ von Rasta Vechta läuft es in der 1. Regionalliga richtig gut. Im Spitzenspiel beim VfL Stade feierte Rasta II jetzt den fünften Sieg in Serie und ist nun punktgleich mit den Topteams Oldenburg und Aschersleben. Auch die Damen des TV Vörden landeten einen echten Coup.

1. Regionalliga Herren
VfL Stade - Rasta Vechta II  78:83

„Ich bin so stolz auf die Mannschaft“, sagte Trainer Hendrik Gruhn: „Es war ein hochklassigen Spiel, das die Jungs verdient gewonnen haben. Ich freue mich für sie, dass sie sich für 40 Minuten harte Arbeit belohnt haben.“

Rasta II musste krankheits- und verletzungsbedingt auf Noah Jänen, Emilijus Peleda und Topcorer Justin Onyejiaka verzichten. „Angesichts der drei Ausfälle haben die Jungs einen sensationellen Job gemacht“, fand Gruhn. Ein Sonderlob zollte er Luca Ladjyn: „Mit seiner sehr guten Defense gegen Stades Point Guard Nil Angelats war er heute mit der wichtigste Mann“, sagte Gruhn über den 20-Jährigen.

Nach einer 21:16-Führung im ersten Viertel (mit neun Punkten von Kevin Smit) kassierte Rasta einen 0:9-Tiefschlag und lag zur Pause mit 36:42 hinten, wenig später sogar mit 51:60. Dann aber fielen endlich die Dreier und Rasta schaffte mit einer 12:0-Serie die Wende. Topscorer bei Stade war übrigens der frühere Rasta-Spieler Marvin Boadu (15 Punkte).

Rasta-Punkte: Kevin Smit (28/fünf Dreier), Marshawn Blackmon (26), Tim Insinger (11), Malte Giljan (8), Kilian Brockhoff, Johann Grünloh (je 4), Luca Ladjyn (2).

2. Regionalliga Damen
TV Vörden - Hagener SV  77:57

Am fünften Spieltag setzten die Vördenerinnen ein echtes Ausrufezeichen. Dank einer überragenden Leistung brachten sie dem Tabellenführer aus Hagen, der zuvor alle vier Spiele gewonnen hatte, die erste Niederlage bei.

Entsprechend begeistert war Trainer Steffen Schorer. „Ich kann den Mädels nur gratulieren, das war eine enorme Energieleistung und ein völlig verdienter Erfolg“, sagte der Coach: „Wir dürfen mächtig stolz darauf sein, was wir als Team aufs Parkett gebracht haben. Phasenweise haben wir uns in einen richtigen Rausch gespielt.“

Nach zerfahrenem Beginn fand Vörden vor allem in der Offensive die besseren Lösungen und setzte sich über 17:11 und 32:20 bis zur Pause auf 38:24 ab. Dank einer laufintensiven Verteidigung wurde der Vorsprung anschließend auf 46:24 und 60:34 ausgebaut. Auch ein 0:13-Negativlauf zum 60:47 brachte den Sieg nicht mehr in Gefahr.

Ein überragendes Spiel machte Topscorerin Martina Flerlage, die gleich sieben Dreier traf. Fazit von Steffen Schorer: „In dieser Form und vor allem mit dieser Mentalität brauchen wir uns vor keinem Gegner in der Liga zu verstecken.“

Punkte: Martina Flerlage (23/sieben Dreier), Jana Sprehe, Malea Sprehe (je 12), Aiske de Boer (10), Thea Alschner (9), Fiona Stahl (6), Maike Oesting (4), Maren Katschinski (1).

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