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Rasta-Chef Niemeyer: „Wir wollten von Anfang an ein klares Zeichen setzen“

Im Rennen um die Wildcard für die Basketball-Bundesliga hat Absteiger Rasta Vechta als erster Klub seinen Hut in den Ring geworfen.

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Gibt's noch ein Happy End? Rasta Vechta hofft auf die Wildcard. Foto: Schikora

Gibt's noch ein Happy End? Rasta Vechta hofft auf die Wildcard. Foto: Schikora

Rasta Vechta hat den Anfang gemacht und seinen Hut in den Ring geworfen, jetzt ist Warten angesagt. „Es werden spannende Tage“, sagt Klubchef Stefan Niemeyer. Rein sportlich ist Rasta aus der 1. Basketball-Bundesliga abgestiegen, aber seit Montag ist die Hintertür der BBL geöffnet. Dass der Tabellenletzte bereits einen Tag nach der Eröffnung des Wildcard-Verfahrens seine Bewerbung für den freien Platz in der 1. Liga öffentlich gemacht hat, begründet Niemeyer mit etwas Abstand zum turbulenten Start in die Woche so: „Wir wollten von Anfang an ein klares Zeichen setzen, dass wir von diesem Schritt überzeugt sind, dass wir bereit sind.“

700.000 Euro kostet die Wildcard, aufgeteilt in zwei 350.000-Euro-Tranchen vor den Spielzeiten 21/22 und 22/23 (nur bei Klassenerhalt im 1. Jahr). Rastas Hauptsponsor Miavit, das Unternehmen von Niemeyer, wird im Fall des Zuschlags die Kosten per Erhöhung des Sponsorings übernehmen. In einer digitalen Sponsoren-Versammlung habe er versichert, dass das „nicht zu Lasten des Budgets für das Team“ geht, berichtet Niemeyer. Auch deshalb habe es in den ein, zwei Tagen nach der offiziellen Bewerbung „viel positives Feedback“ gegeben, so Niemeyer.

Ob und wann mögliche Wildcard-Mitstreiter aus der Deckung kommen, kann Niemeyer nicht abschätzen: „Mal hört man dies, mal das.“ Die Frist endet am 20. Mai (Donnerstag) um 18.00 Uhr. Dass die Gießen 46ers und die Rostock Seawolves in ihren Gremien über eine Bewerbung diskutieren, gilt als sicher. Gießens Geschäftsführer Stephan Dehler sagte im Interview auf der 46ers-Homepage, dass es Befürworter für die Wildcard, aber auch für den Neustart in der 2. Liga ProA gibt. Er sprach von einer „bunten Mischung“ und ergänzte noch: „Man muss offen und ehrlich kommunizieren, dass das für uns eine Kraftanstrengung wäre, diese 700.000 Euro aufzubringen.“ Die Gebühr kann nicht auf den BBL-Mindestetat (2,5 Millionen) angerechnet werden.



Nachrichten aus der Basketball-Bundesliga:

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