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Rassiges Duell endet mit einer knappen Niederlage

In der Tennis-Nordliga der Herren unterliegt der TV Lohne dem Spitzenreiter TC Langenhorn mit 3:6.

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Shakehands nach dem Krimi: Lohnes Jesse de Jager (links). Foto: Schikora

Shakehands nach dem Krimi: Lohnes Jesse de Jager (links). Foto: Schikora

Der Spitzenreiter war eine Nummer zu groß: Die Tennis-Herren des TV Lohne haben in der Nordliga ihre zweite Niederlage im dritten Saisonspiel kassiert. Gegen den Tabellenführer TC Langenhorn gab's am Sonntag ein 3:6. Langenhorn habe „knapp, aber nicht unverdient“ gewonnen, teilte Lohnes Sprecher Matthias Soika mit. Und er ergänzte: „Es wäre mehr drin gewesen.“ Es habe das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Roland Krapp von der Lohner Sportmarketing GmbH hielt fest: „Wir waren den Hamburgern ein fast ebenbürtiger Gegner und konnten unseren Anhängern ein wirklich gutes Spiel zeigen.“

Rund 80 Zuschauer verfolgten die Partien auf der Anlage des TV Lohne – bei äußerst schwierigen Bedingungen für die Spieler (Kälte, Wind und zeitweise Nieselregen) bekamen sie ein rassiges Duell mit spektakulären Ballwechseln zu sehen. Für Lohne war's das zweite und zugleich letzte Heimspiel der Sommersaison 2022. Es folgen noch die beiden Auswärtsspiele beim Uhlenhorster HC (12. Juni) und beim SV Blankenese (26. Juni), in denen Lohne den Klassenerhalt perfekt machen will. Langenhorn steuert indes mit nunmehr 8:0 Punkten auf Titelkurs.

In der ersten Einzelrunde verbuchte Lohnes niederländischer Neuzugang Jesse de Jager einen 3:6, 6:3, 10:8-Sieg gegen den Dänen Patrick Kristensen. Parallel hatte Lohnes Grieche Ioannis Brokakis keine Chance (0:6, 1:6), während Kapitän Kai von der Assen nach einer 6:2, 3:0-Führung noch unglücklich mit 6:2, 5:7 und 7:10 verlor.

Mit einem 1:2-Rückstand ging es also in die zweite Runde. Lohnes Spitzenspieler Roland Stuurman verlor das zweite niederländisch-dänische Duell des Tages gegen Philip Hjorth mit 3:6 und 3:6. Der schlaksige Stuurman hatte dabei große Probleme mit dem rutschig gewordenen Boden. Auch Christian Braun konnte nicht so viel Druck aufbauen wie sonst, er unterlag dem Kanadier Benjamin George mit 4:6 und 4:6. An Position drei feierte der georgische Davis-Cup-Spieler Zura Tkemaladze seine Premiere für den TV Lohne, und der 21-Jährige aus Tiflis siegte nach einer Steigerung ab dem zweiten Satz mit 4:6, 6:3 und 10:0.

Vor den drei Doppeln lag Lohne also mit 2:4 zurück. Für eine Wende brauchten die Gastgeber ein kleines Wunder in Form von drei Siegen. „Dieses Unterfangen erwies sich leider als nicht möglich“, meinte Soika. Während Stuurman/de Jager erfolgreich waren (2:6, 6:4, 10:1), gingen Tkemaladze/von der Assen (3:6, 6:2, 9:11) und Braun/Brokakis (3:6, 4:6) leer aus.

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