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Radcross am Aussichtsturm: Ein Bruderduell und jede Menge Youngster

Am Sonntag (16. Oktober) richtet die RSG Lohne-Vechta wieder ihr traditionelles Heimrennen in Lohne aus. Besonders in einer Klasse dürfte es spannend werden.

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Ein Anstieg, der von Runde zu Runde steiler wird: Ein Blick auf die lange Gerade hoch zum Aussichtsturm. Foto: Wenzel

Ein Anstieg, der von Runde zu Runde steiler wird: Ein Blick auf die lange Gerade hoch zum Aussichtsturm. Foto: Wenzel

Spitzensport in der Eliteklasse, ein Bruderduell in der Ü 40, ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten und jede Menge Nachwuchsfahrer aus Lohne und umzu: Das internationale Radcross-Rennen „Rund um den Lohner Aussichtsturm“ am Sonntag (16. Oktober) hat für Radsportinteressierte wieder einiges zu bieten.

Freier Eintritt: Auch Sonntagsspaziergänger, die sonst mit Radsport nichts zu tun haben, sind beim traditionellen Heimrennen der RSG Lohne-Vechta willkommen. Der Eintritt ist wie immer frei. Neben Kaffee und Kuchen können sich die Besucher diesmal auch eine Bratwurst schmecken lassen.

Die Resonanz: 228 Meldungen lagen bis Mittwoch für den 5. Lauf der Cyclo-Cross-Bundesliga vor. „Das ist noch okay, aber es hätten schon mehr sein können“, sagt Sebastian Hannöver von der RSG. Doch ähnlich wie bei Volksläufen seien auch bei Radrennen seit der Corona-Pause die Starterzahlen leicht rückläufig. „Das konnte man schon in der Straßensaison sehen“, sagt Sebastian Hannöver. Neben Corona spielten dabei auch die steigenden Spritkosten eine Rolle. Zudem bildet Lohne in diesem Jahr kein Wochenend-Doppelevent mit einem Veranstalter in der Nähe. Dies hätte die Anreise für Fahrer von weiter her attraktiver gemacht.

Die Favoriten: Im Hauptrennen der Elite besetzen fast schon traditionell die Fahrer des Hamburger Stevens-Teams das Siegerpodest. Top-Favorit ist für Sebastian Hannöver Stevens-Fahrer Luca Harter aus Lübbecke. „Ich habe ihn in Bad Salzdetfurth gesehen. Der ist schon sehr stark“, sagt der Lohner. Aber auch Frederik Hähnel, Luca Bockelmann, Fynn Termin, Silas Kuschla (alle Stevens) sowie Jonas Köpsel (Radsport Nagel Team) traut er einiges zu.

Das Bruderduell: In der Ü-40-Klasse Masters 2 treten Sebastian Hannöver (42) und sein älterer Bruder Thomas (47) gegeneinander an. Beide fuhren zuletzt etwa auf einem Niveau, mit leichten Vorteilen für Sebastian. Doch die Konkurrenz in der Klasse ist stark. „Es ist alles dicht zusammen“, sagt Sebastian Hannöver. Seine Prognose: „Es ist alles drin. Es kann das Treppchen werden, aber auch Platz 5, 6, 7. Die Tagesform entscheidet.“

Ein alter Bekannter: Ebenfalls in der Masters 2 geht der frühere Lohner Henning Jaecks (46) an den Start. Der einstige RSG-Fahrer, der 1999 und 2001 das Eliterennen am Turm gewann, lebt seit langem im hessischen Bensheim, wo er auch Rennen organisiert. Laut Sebastian Hannöver, Elitesieger in Lohne 2002, 2007, 2008 und 2011, hat sein früherer RSG-Kollege aber „noch nicht die Form, um ganz vorne mitzumischen“.

Die nächste Generation: Erfreulich aus Sicht der RSG: In den Nachwuchsklassen U 11 bis U 15 gehen insgesamt 13 heimische Aktive an den Start. „Das ist sehr, sehr positiv. Darüber freuen wir uns. Das ist eine Gruppe, die Bock hat“, sagt Sebastian Hannöver, der die Youngster zusammen mit seiner Schwester Ulrike Lichtenstein regelmäßig trainiert.

Die Strecke: Trotz der Umbauarbeiten im Stadion ist der Rundkurs (ca. zwei Kilometer) der gleiche wie im Vorjahr.


Radcrossrennen „Rund um
den Lohner Aussichtsturm“

  • Termin: Sonntag, 16. Oktober
  • Zeitplan:
    Hobbyklassen 9.30 Uhr
    Masters 3/4 (Ü50/Ü60) 10.30 Uhr
    Schüler U15 11.25 Uhr
    Jugend U17 12.10 Uhr
    Junioren U19/Masters 2 (Ü40) 13.00 Uhr
    Frauen (Elite/U19/U17) 14.00 Uhr
    Männer Elite 15.00 Uhr
    Schüler U13/U11 16.20 Uhr
  • RSG-Lizenzfahrer: Danny Muhle (Elite), Thomas und Sebastian Hannöver (Masters 2), Peter Kessen, Roman Koditek (Masters 3), Matti Hannöver, Jelde Fangmann, Carl-Philipp Hintze, Thilo Patzelt (U15), Ulrike Lichtenstein (Frauen Elite).

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