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Project 1 fiebert Mega-Wochenende entgegen

Das Lohner Motorsportteam startet am Samstag beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen in Le Mans und ist parallel am Nürburgring im Einsatz.

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Handanlegen für den Klassiker: Das Team Project 1 in Le Mans. Foto: Andrew Lofthouse

Handanlegen für den Klassiker: Das Team Project 1 in Le Mans. Foto: Andrew Lofthouse

Es wird ein stressiges Wochenende für „Project 1“, aber auch ein aufregendes: Am Samstag (16.00 Uhr/RTL Nitro und Eurosport) startet das Lohner Motorsportteam mit zwei Porsche 911 RSR beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans – dem prestigeträchtigen Highlight der FIA-Langstrecken-WM. Parallel dazu sind die Lohner mit einem großen Aufgebot am Nürburgring vertreten, wo der fünfte und sechste Lauf der von Project 1 organisierten Nachwuchsrennserie BMW-M2-Cup anstehen.

„Wir sind alle froh, wenn wir dieses Wochenende erfolgreich absolviert haben“, sagt Project-1-Sprecher Jan Bodenbach. In Le Mans sind die Lohner mit 65 Mitarbeitern vertreten, davon 18 aus Lohne. Am Nürburgring sind 48 Kräfte im Einsatz, davon 17 aus der Zentrale.

Am 8. August wurden die beiden Porsche per Lkw nach Frankreich gebracht, gemeinsam mit einem weiteren Wagen, den Project 1 in Le Mans für das chinesische Team HubAuto Racing technisch betreut. Pilotiert werden die beiden Project-1-Renner von den schwerreichen Amateurfahrern Anders Buchardt (47), Sohn des norwegischen Hotel-Investors Arthur Buchardt (Ex-Mann von Wencke Myhre), und Egidio Perfetti (46), Vorsitzender eines italienischen Süßwarenherstellers (Mentos, Chupa Chups, Centershock). Unterstützt werden sie von den Profi-Fahrern Dennis Olsen (Norwegen), Robert Foley (USA), Matteo Cairoli und Riccardo Pera (beide Italien).

Ein Project-1-Porsche hat noch Chancen auf eine vordere Platzierung in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung der Amateur-Klasse „LM GTE Am“ hat nach dem Katastrophenstart in Spa mit zwei Totalschäden nur noch Perfettis Wagen mit der Nummer 56 Chancen auf eine vordere Platzierung. Derzeit liegt er auf Platz fünf. „Wenn es in Le Mans gut läuft, ist da noch alles drin“, sagt Jan Bodenbach. Schließlich gibt es in Le Mans, der vierten Station der Serie, besonders viele Punkte. Anschließend stehen noch zwei Rennen in Bahrain an (30. Oktober und 6. November).

Anders als beim Geisterrennen im Vorjahr sind diesmal in Le Mans 50.000 Zuschauer erlaubt. Am Mittwoch machen sich auch Jan Bodenbach und Project-1-Chef Hans-Bernd Kamps auf den Weg nach Frankreich. Teamchef in Le Mans ist zum vierten Mal Axel Funke. Beim BMW-M2-Cup steht Jörg Michaelis in der Verantwortung.

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