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Premiere kommt bei den Reitern gut an

Der RV Vechta richtete sein Turnier erstmals auf dem Gelände der Landeslehrstätte aus. Jetzt gibt es sogar Überlegungen, das Event dauerhaft dort auszutragen.

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Mit einem mächtigen Satz über das Doppelhindernis. Eine Szene vom Zwei-Phasen-Springen der Klasse L. Fotos: Schikora

Mit einem mächtigen Satz über das Doppelhindernis. Eine Szene vom Zwei-Phasen-Springen der Klasse L. Fotos: Schikora

Es war ein Experiment – wie so viele Veranstaltungen in diesen seltsamen Zeiten. Doch trotz Corona-Beschränkungen fiel das Fazit von Clemens von Merveldt, Vorsitzender des Reitervereins Vechta, fast schon euphorisch aus: „Die Reiter waren begeistert, die Zuschauer waren begeistert und die teilnehmenden Verbände waren begeistert. Es ist sehr gut gelaufen“, stellte von Merveldt im Rückblick auf das viertägige Turnier seines Vereins fest.

Das Event wurde zum ersten Mal fast komplett auf der Anlage der Landeslehrstätte des Pferdesportverbandes Weser-Ems ausgetragen. „Wir haben sehr viel positives Feedback von Teilnehmern und Zuschauern bekommen“, berichtete der Klubchef. „Sie waren von den Bodenverhältnissen und der Anlage begeistert.“ Jetzt gebe es sogar Überlegungen, das Turnier dauerhaft auf der Anlage des PSVWE auszutragen. „Wir haben dort ideale Bedingungen“, findet von Merveldt.

Auch das Hygienekonzept ging auf. „Bis auf wenige Ausnahmen haben sich alle an die Auflagen gehalten und sich beim Betreten der Anlage registrieren lassen“, berichtete von Merveldt. 150 bis 250 Zuschauer seien pro Tag auf der Anlage erschienen. Coronabedingt war die Zuschauerzahl auf 300 pro Tag beschränkt worden. Unter den Gästen war auch Vechtas stellvertretender Bürgermeister Ulrich Vatterodt, der den kurzfristig verhinderten Kristian Kater vertrat. Beim Meet & Greet am Samstag begrüßte der RV Vechta rund 45 Gäste vom PSVWE, dem Oldenburger Pferdezuchtverband und dem Springpferdezuchtverband Oldenburg. „Da sind sehr konstruktive Gespräche geführt worden“, berichtete Clemens von Merveldt.

Kleine Reiter, hoch konzentriert: Gerade im Nachwuchsbereich war das Vechtaer Turnier ganz stark besetzt.Kleine Reiter, hoch konzentriert: Gerade im Nachwuchsbereich war das Vechtaer Turnier ganz stark besetzt.

Sportlich wurde das Turnier vor allem durch die Oldenburger Championate für drei- und vierjährige Pferde aufgewertet, die sonst beim Landesturnier in Rastede ausgetragen werden. „Das war eine überragende Qualität. Es war begeisternd, diese jungen Pferde zu sehen“, schwärmte von Merveldt und sprach von einem Turnier „von bundesweiter Bedeutung“.

Auch im Zwei-Phasenspringen der Klasse L am Sonntag, dem Preis der Stadt Vechta, wurde guter Sport geboten. Die Lutterin Lisa Maria Funke vom RV Visbek gewann hier mit Ticenta die 2. Abteilung. Die erste Abteilung entschied Carsten Raschen (Hude/Nola) für sich. Auch die Visbeker Rebecca Gerdes (Cherie; 2./1. Abt.) und Johann Funke (Whats app; 3./2. Abt.) sowie Dimitar Kyuchukow (Langenberg/Contanos; 3./1. Abt.) ritten hier ganz vorne mit. Und die S-Dressur gewann die für Lohne reitende Vechtaerin Iris Hannöver (Dubarry) vor Andrea Müller-Kersten vom RV Vechta auf Belaggio.

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