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Plan für Endspurt in der Fußball-Landesliga steht

Sowohl Hansa Friesoythe als auch der SV Bevern spielen ab dem 27. März in der Aufstiegsrunde um den Titel. Spätestens am 22. Mai soll der Meister feststehen.

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Aufstiegsträume: Der SV Bevern (gelbes Trikot Maximilian Hofmann) und Hansa Friesoythe (grünes Trikot Magnus Schlangen) haben sich bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Foto: Wulfers

Aufstiegsträume: Der SV Bevern (gelbes Trikot Maximilian Hofmann) und Hansa Friesoythe (grünes Trikot Magnus Schlangen) haben sich bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Foto: Wulfers

Der Terminplan steht, nun müssen nur noch Corona und das Wetter mitspielen. Bei einer virtuellen Konferenz haben Staffelleiter Stefan Brinker (Werlte) und die 19 Fußball-Landesligisten die Eckdaten für den zweiten Teil der Serie 2021/22 festgelegt (siehe auch Faktenkasten). Während einige Klubs noch nicht wissen, ob sie ab dem 27. März in der Auf- oder in der Abstiegsrunde antreten werden, haben die beiden Cloppenburger Vertreter, SV Hansa Friesoythe und SV Bevern, bereits seit Dezember Gewissheit: Für das Spitzenduo der Staffel I geht es mit sechs weiteren Teams um die Meisterschaft und den Sprung in die Oberliga.

Beim digitalen Staffeltag war natürlich auch die Pandemie Thema. Doch trotz der aktuell angespannten Coronalage sehen die Beteiligten dem weiteren Saisonverlauf optimistisch entgegen. „Sowohl Stefan Brinker als auch die Vereine gehen davon aus, dass die Situation im März besser als jetzt sein wird und wir loslegen können“, sagt Beverns Coach Olaf Blancke.

Im Gegensatz zu seinem SVB, der als einziger Landesligist die Hinrunde komplett absolviert hat, haben die Friesoyther noch zwei Nachholpartien auszutragen: Am Sonntag, 13. März, beim VfL Wildeshausen und genau eine Woche später zu Hause gegen Frisia Wilhelmshaven. „Das sind für uns noch zwei ganz wichtige Spiele – schließlich geht es wahrscheinlich um Punkte, die wir mit in die Aufstiegsrunde nehmen können“, sagt Hansa-Coach Hammad El-Arab. „Ich bin davon überzeugt, dass es zumindest Wilhelmshaven schafft.“

Hammad El-Arab. Foto: WulfersHammad El-Arab. Foto: Wulfers

Derzeit bereiten sich seine Spieler noch individuell auf die zweite Saisonhälfte vor. „Am Freitag in einer Woche ist dann der offizielle Trainingsauftakt.“ Auch der SVH darf dann nur unter 2G+Bedingungen trainieren. Das ist für El-Arab jedoch kein großes Problem. „Nur einer unserer Spieler ist nicht geimpft. Viele sind sogar schon geboostert“, sagt der 39-Jährige.

Einige Akteure wird er aus anderen Gründen beim Start in die Vorbereitung allerdings nicht sehen: Janis Grote (SV Sögel) und Jens Meyer (SV Harkebrügge) haben den Verein ebenso verlassen wie Maximilian Werner (Umzug nach Osnabrück). Jan-Philip Plaggenborg (Knie) und Martin Kaufmann (Leiste) fallen darüber hinaus noch länger verletzt aus. „Insofern halten wir unsere Augen offen“, sagt Hammad El-Arab.

Olaf Blancke. Foto: WulfersOlaf Blancke. Foto: Wulfers

Den Transfermarkt haben auch Olaf Blancke und der SV Bevern im Blick. „Wir müssen uns nach einem Ersatz für Leon Neldner umsehen“, sagt er. Obwohl für den Tabellenzweiten der Staffel I keine Nachholspiele anstehen, nimmt das Team wie geplant am 24. Januar die Vorbereitung auf. „Natürlich sind die neun Wochen bis zum Start der Aufstiegsrunde eine lange Zeit. Daher werden wir auch langsam anfangen, zunächst mit zwei Einheiten pro Woche“, sagt Olaf Blancke.

Sowohl Beverns Coach als auch Hansa-Trainer Hammad El-Arab freuen sich jetzt schon riesig auf die Meisterrunde, in der die beiden CLP-Vertreter jeweils zweimal auf die vier besten Teams der Staffel II treffen. „Wir wissen, dass wir in der nächsten Saison auf jeden Fall wieder in der Landesliga auflaufen werden. Insofern können wir in den zwei Nachholspielen und den acht Partien der Meisterrunde befreit aufspielen“, so El-Arab.


Fakten:

  • Auf- und Abstiegsrunde starten am Wochenende 26./27. März. Den Meister spielen acht Teams bis zum 22. Mai aus. Weil im Kampf um den Klassenerhalt elf Mannschaften involviert sind und es mehr Spieltage gibt, wird der Ball in der Abstiegsrunde bis zum 12. Juni rollen.
  • In beiden Modellen treten die Mannschaften in Hin- und Rückspielen nur noch gegen die Teams an, gegen die sie noch nicht gespielt haben.

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