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Petersdorfs Fußballer holen sich die Meisterschaft in der Kreisliga Cloppenburg

Der Tabellenführer sichert sich mit einem 2:0 über Gehlenberg den Titel und den Aufstieg in die Bezirksliga. Der SV Peheim wird Zweiter, Strücklingen landet auf Rang 3.

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Der Meister jubelt: Die Fußballer des SV Petersdorf haben den Titel in der Kreisliga Cloppenburg errungen und steigen in die Bezirksliga auf. Foto: Langosch

Der Meister jubelt: Die Fußballer des SV Petersdorf haben den Titel in der Kreisliga Cloppenburg errungen und steigen in die Bezirksliga auf. Foto: Langosch

Der SV Petersdorf hat es geschafft: Mit einem 2:0-Erfolg (1:0) am letzten Spieltag der Fußballkreisliga Cloppenburg über den SV Gehlenberg holte sich die Mannschaft des scheidenden Spielertrainers Waldemar Kowalczyk die Meisterschaft und steigt in die Bezirksliga auf.

Vizemeister wurde der SV Peheim, der trotz zweimaligen Rückstandes noch mit 3:2 (1:1) beim FC Sedelsberg gewann und damit Platz zwei verteidigte. Der SV Strücklingen war damit aus dem Rennen, die 0:2-Niederlage des Tabellendritten beim SV Höltinghausen fiel angesichts der Siege der Konkurrenten nicht mehr ins Gewicht.

Die Peheimer hoffen nun, dass in der Landesliga sowohl Falke Steinfeld als auch der VfL Oythe die Klasse halten. Denn dann gäbe es zwischen dem Vizemeistern der Kreisligen Vechta und Cloppenburg ein Entscheidungsspiel, wer den letzten Platz in der Bezirksliga 4 einnimmt. Die Abstiegsrunde der Landesliga und die Kreisliga Vechta gehen indes erst am 12. Juni zu Ende.

Wegbereiter: Rene Ostendorf erzielte den wichtigen Führungstreffer für Petersdorf und freute sich unbändig über die Meistertrophäe. Foto: LangoschWegbereiter: Rene Ostendorf erzielte den wichtigen Führungstreffer für Petersdorf und freute sich unbändig über die Meistertrophäe. Foto: Langosch

Der Ticker zur Entscheidung in der Kreisliga:

Der Ticker

15.59 Uhr: Petersdorf ist früh dran. Schiedsrichter Dominik Möller aus Bethen pfeift die Partie gegen Gehlenberg knapp eine Minute vor dem offiziellen Anstoßtermin von 16 Uhr an.

16.02 Uhr: Anstoß in Sedelsberg. Peheims Trainer Thorsten Engelberg ist vor der Partie optimistisch: „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, schaffen wir das.“

16:13: Schock für den SV Peheim: Sedelsberg geht durch ein Elfmetertor von Peter Vohlken in Führung.

16.15 Uhr: Die erste Chance für Petersdorf. Der Schuss von Spielertrainer Waldemar Kowalczyk wird aber zur Ecke geblockt. Die Platzherren tun sich gegen eine gut gestaffelte Gehlenberger Deckung schwer. Die Gäste lassen nicht viel zu und lauern auf Konter.

16.17 Uhr: Verletzungsunterbrechung in Höltinghausen. Strücklingens Dennis Widder muss ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spiel geht erst nach zehn Minuten weiter.

16:23 Uhr: Tobias Bruns gleicht für Peheim zum 1:1 aus.

16.24 Uhr: Fast aus dem Nichts die Führung für Petersdorf. An der Strafraumgrenze bekommen die Gehlenberger eine Situation nicht geklärt. SVP-Kapitän Rene Ostendorf zieht einfach mal ab, sein Flachschuss schlägt im rechten Eck ein.

Fotos: Langosch

16.27 Uhr: Gehlenbergs Thomas Steenken setzt nach Konter einen Hechtkopfball an, Torhüter Silas Tapken ist zur Stelle.

16.46 Uhr: Die erste Halbzeit in Petersdorf ist vorbei, die Platzherren nehmen ein knappes 1:0 mit in die Kabine. In den letzten Minuten vor der Pause haben sie zwar Druck gemacht, zu einem zweiten Treffer reichte es aber nicht.

16.56 Uhr: Pause in Höltinghausen. Abgesehen von Widders Verletzung ist noch nicht viel passiert.

17.02 Uhr: Effizientes Petersdorf. Die zweite Nachlässigkeit in der Gehlenberger Deckung nutzt der Spitzenreiter zum zweiten Treffer. Nihat Tekce steckt auf Patryk Wierzbicki durch, der freistehend zum 2:0 einschiebt. Die Tür zu Meisterschaft und Aufstieg geht für die Petersdorfer ganz weit auf.

17:18 Uhr: Wieder liegt Peheim zurück – Jens Thien erzielt das 2:1 für den FC Sedelsberg.

17.26 Uhr: Peheim stürmt nun mit Mann und Maus und wird belohnt. Der eingewechselte Mario Olliges trifft per Seitfallzieher zum 2:2.

17.30 Uhr: Linus Richter trifft zum 1:0 für Höltinghausen, Thorben Kühling hat die Vorarbeit geleistet. Angesichts der Spielstände auf den übrigen Plätzen wird es ganz eng für Strücklingen.

Da ist der Pott: Staffelleiter Manfred Südbeck überreicht den Meisterpokal an Thore Schlarmann, der am Ende als Petersdorfs Kapitän auf dem Platz gestanden hatte, Foto: LangoschDa ist der Pott: Staffelleiter Manfred Südbeck überreicht den Meisterpokal an Thore Schlarmann, der am Ende als Petersdorfs Kapitän auf dem Platz gestanden hatte, Foto: Langosch

17.34 Uhr: Linus Richter legt den zweiten Höltinghauser Treffer nach, die Vorlage kam von Thorben Kühling.

17:35: Olliges wird zu Peheims Matchwinner und sichert dem SVP Rang 2. Seine starke Vorlage schiebt Tobias Bruns zum 3:2-Siegtreffer ein.

17.46 Uhr: Der neue Meister der Kreisliga heißt SV Petersdorf. Nach dreiminütiger Nachspielzeit pfeift Schiedsrichter Möller ab. Gehlenberg hat dem Tabellenführer das Leben zwar schwer gemacht. Aber die Mannschaft von Trainer Stefan Lammers, der dem Vernehmen nach zu (Noch-)Landesligist Sparta Werlte wechseln soll, entwickelte aber zu wenig Durchschlagskraft, um den SVP ernsthaft in die Bredouille zu bringen

17.57 Uhr: Beinahe noch das 3:0 für Höltinghausen, aber Thorben Kühling trifft nur den Pfosten. Für Strücklingen hätte ein dritter Gegentreffer aber keinen Unterschied mehr gemacht. Die ohnehin nur kleine Chance auf den Aufstieg war schon längst dahin, da die Spiele von Petersdorf und Peheim eher beendet waren. Kurz danach ist auch in Höltinghausen Schluss, das 2:0 ist der Endstand.

Währenddessen nimmt Staffelleiter Manfred Südbeck die Meisterehrung vor und würdigt die Leistung des neuen Titelträgers, SV Petersdorf, der sich am Ende mit 66 Punkten aus 30 Spielen bei einem Torverhältnis von 92:30 durchgesetzt hat. Den Meisterpokal überreichte Südbeck an Thore Schlarmann, der die Kapitänsbinde von Rene Ostendorf bekommen hatte.

  • Stimmen
  • Waldemar Kowalczyk (Spielertrainer Petersdorf): „Ich bin überglücklich, dass wir es geschafft haben. Wir haben einen tollen Endspurt mit neun Siegen am Stück hingelegt. Das war überragend. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“
  • Rene Ostendorf (Kapitän Petersdorf): „Alle hatten uns schon abgeschrieben, auch im eigenen Verein. Aber wir haben eine so ehrgeizige Mannschaft und haben immer an uns geglaubt. Dass uns zum Ende der Saison eine solche Siegesserie gelungen ist, ist natürlich super. Die Woche vor dem letzten Spiel gegen Gehlenberg war total aufregend. Wir haben jeden einzelnen Tag runtergezählt. Und nun haben wir es geschafft, das wollten wir unbedingt. Und ich glaub auch, dass wir letztlich verdient Meister geworden sind.“
  • Thorsten Engelberg (Trainer Peheim): „Gratulation an den SV Petersdorf. Natürlich werden wir in den kommenden Tagen etwas enttäuscht darüber sein, dass wir es nicht geschafft haben. Aber auch heute in Sedelsberg hat meine Mannschaft eine tolle Moral gezeigt – das macht mich schon stolz. Jetzt hoffen wir, dass wir als Zweiter ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg bekommen.“
  • Andreas Mitzlaff (Trainer Strücklingen): „Realistisch betrachtet war damit zu rechnen, dass Petersdorf den Titel holt. Nach so einer Serie haben sie es aber auch absolut verdient.“

SVP-Vorsitzender Johannes Timmermann gratuliert dem Team und verabschiedet Spielertrainer Waldemar Kowalczyk, der seit dem 1. Januar 2019 bei den Petersdorfern in Amt und Würden gewesen war. Sein Nachfolger wird Dennis Bley, der zuletzt beim SV Bösel tätig war. „Was ich jetzt mache, weiß ich noch nicht“, meinte Kowalczyk, der mit seinen fast 47 Lenzen aber noch nicht unbedingt aufhören möchte.

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