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Paul Kosenkows Steinfeld-Abschied: Zwei Fliegen, eine Klappe

Der Landesliga-Torjäger verlässt die Falken im Sommer. Aber vorher will er noch an einer ganz wichtigen Aufgabe mitarbeiten.

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Wechselt in die Bezirksliga: Paul Kosenkow. Foto: Wenzel

Wechselt in die Bezirksliga: Paul Kosenkow. Foto: Wenzel

Zwei Spiele noch, dann war's das. Dann schließt sich für Paul Kosenkow das größte Kapitel seiner Fußball-Karriere: Nach sieben Jahren verlässt der Torjäger Falke Steinfeld und wechselt zum Diepholzer Bezirksliga-Aufsteiger St. Hülfe-Heede. Vorher hat der 37-Jährige aber noch einen großen Auftrag: Er will dazu beitragen, dass anders als seine Falke-Zeit das Kapitel „Landesliga in Steinfeld“ in diesem Sommer nicht enden wird. Dafür braucht es Schützenhilfe – und sehr wahrscheinlich auch zwei Steinfelder Siege. Den ersten davon wollen Kosenkow und Co. am Samstag ab 15.30 Uhr bei GW Firrel einfahren.

„Absteigen will keiner“, sagt Paul Kosenkow vor seinem vorletzten Auftritt im Falke-Dress: „Vor allem nicht, wenn man geht.“ Die Steinfelder haben sich zuletzt durch zwei knappe Niederlagen gegen Firrel (1:2) und TuRa Westrhauderfehn (2:3) in eine missliche Lage manövriert. „Wir haben selber nicht damit gerechnet, dass wir unten reinrutschen“, gibt der Angreifer zu. Eigentlich sei man in den Partien die bessere Mannschaft gewesen, jedoch habe man den Gegnern durch „leichte Fehler“ ihre Tore ermöglicht.

In der Trainingswoche nach dem Westrhauderfehn-Spiel hat Paul Kosenkow, der 2015 vom BSV Rehden nach Steinfeld gewechselt war, schon eine gewisse Anspannung ausgemacht. An seinem Optimismus hat die Stimmungslage aber nichts geändert. Er ist sich sicher: „Wir können damit umgehen.“

114 Liga-Tore für Falke Steinfeld

Der Leistungsträger möchte in den letzten beiden Spielen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit weiteren Toren will er Falke Steinfeld zum Klassenerhalt führen und zugleich der beste Torschütze der Abstiegsrunde bleiben. Acht Treffer hat er bislang erzielt, hinter ihm steht ein Trio mit sechs Toren. „Ich will bis zum Schluss da oben bleiben“, stellt er klar. Schon jetzt ist seine Torausbeute bei den Falken phänomenal: Der Kapitän blickt auf herausragende 114 Liga-Tore für Steinfeld zurück.

Kein Wunder, dass er schon jetzt sagen kann, dass er bei Falke „eine schöne Zeit“ gehabt hat. „So lange war ich noch nie bei einem Verein“, sagt er: „Wir haben jedes Jahr eine super Mannschaft gehabt.“ Deshalb hat es ihn nach seinen Regionalliga-Jahren in Rehden, beim BV Cloppenburg und beim VfB Oldenburg (2012 bis 2015) auch so lange in Steinfeld gehalten.

Aus beruflichen und familiären Gründen hat er sich aber dazu entschieden, zum TuS St. Hülfe-Heede zu wechseln, der gerade den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat. Dort trifft er auf alte Freunde wie Viktor Pekrul und Alexander Burgardt. „Die Spiele sind meistens freitags, da hat man am Wochenende dann mehr Zeit für die Familie“, erklärt er.

Jetzt steht aber erst mal noch ein Samstag-Einsatz in Firrel an. Man dürfe dort nicht in Rückstand geraten, so Kosenkow, sondern müsse am besten selbst vorlegen. Ein frühes 1:0 ist erstrebenswert – das wäre ein Fall für den Torjäger Paul Kosenkow.

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