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Oythes Rückkehr in den Alltag: Neue Ziele in Emlichheim

Nach dem DVV-Pokalduell wollen die VfL-Volleyballerinnen vom Tabellenende weg – obwohl das zweitrangig ist.

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Was bietet der Gegner an? Oythes Team hinter dem Netz und Kveta Grabovska vom Pokalgegner Dresdner SC. Foto: Schikora

Was bietet der Gegner an? Oythes Team hinter dem Netz und Kveta Grabovska vom Pokalgegner Dresdner SC. Foto: Schikora

Das Pokal-Highlight gegen den Bundesligisten Dresdner SC ist abgearbeitet worden, jetzt steht für die Volleyballfrauen vom VfL Oythe das Niedersachsenderby in der 2. Bundesliga Nord bevor. Die Mannschaft von Trainer Zoran Nikolic, am vergangenen Wochenende auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, gastiert an diesem Sonntag ab 16.00 Uhr im Traditionsduell beim SCU Emlichheim nahe der deutsch-niederländischen Grenze.

Zoran Nikolic misst der Tabellensituation angesichts der Lage mit der bevorstehenden Liga-Reform hin zu einer neuen 2. Liga Pro – an der Oythe nicht teilnehmen will – und dem Wegfall von Absteigern eine nicht so hohe Bedeutung bei. „Natürlich ist die Tabelle nicht schön anzusehen. Aber ich denke, dass wir demnächst ein paar Plätze gutmachen werden.“

Da es durch die wahrscheinliche Einführung einer deutschlandweiten 2. Bundesliga Pro keine Absteiger in die 3. Liga – die ab 2023/24 die 4. darstellen würde – gibt, sieht Nikolic auch den Wettbewerbscharakter dieser Saison in Frage gestellt. „Da haben wir auch keinen Druck. Es ist doch ganz egal, ob du Erster oder Letzter wirst. Aber diese Situation ist auch schwer für die anderen Mannschaften.“

Nikolic habe sich schon über einige überraschende Ergebnisse in der 2. Liga gewundert. Für sein Team sieht er gleichwohl den Anspruch, sich „mit der gleichen Intensität und Emotion auf das Spiel in Emlichheim vorzubereiten“. Der Coach wird höchstwahrscheinlich wieder mit zwölf Akteurinnen antreten. Weiter fehlen wird Marian Mischo. Bei Sina Albers, die gegen Dresden ein Comeback als Libera gefeiert hat, geht der dosierte Trainingsaufbau weiter. Sie muss nach langer Pause langsam wieder an 100 Prozent Belastung herangeführt werden.

Im Nachgang zur Pokalpartie gegen Dresden (0:3) hat Zoran Nikolic einige interessante Details bei der Analyse mit seinen Spielerinnen herausgefiltert, die auch für den Liga-Betrieb nutzbar sind. Wenngleich Nikolic einräumt, dass viele Dinge auch einfach am großen Unterschied zur 1. Bundesliga festzumachen seien. Vor allem in puncto Trainingsintensität sieht der Coach Verbesserungsmöglichkeiten. So seien dreimal Teamtraining plus zwei individuelle Krafteinheiten zu wenig, um als Zweitliga-Talent weiterzukommen, hält der Oyther Trainer fest.

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