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Oythes Nikolic verrät: So viele Punkte möchte ich am Saisonende haben

Der Volleyball-Zweitligist empfängt den Tabellenführer aus Borken. Die Vorbereitung lief nicht optimal: Es gab Corona im Team. Derweil sind keine Fans zugelassen.

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40 Punkte sind das Ziel: Die Oyther Spielerinnen, hier im Spiel gegen Stralsund. Foto: Schikora

40 Punkte sind das Ziel: Die Oyther Spielerinnen, hier im Spiel gegen Stralsund. Foto: Schikora

Zoran Nikolic nutzte die kurze Winterpause für einen Trip zur Familie. Coronakonform natürlich. Die Weihnachtsfeiertage verbrachte der Trainer des Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe an seinem Hauptwohnsitz in der österreichischen Hauptstadt Wien. „Es war schön, mal wieder nach einem halben Jahr gemeinsam an einem Tisch zu sitzen“, sagt der Serbe.

Nicht nur ihm taten die freien Tage nach den ersten spielintensiven Monaten gut. Auch für die Spielerinnen sei es schön gewesen, ein wenig Abstand zum Volleyball zu gewinnen, schmunzelt er. Doch der Abstand zum Wettbewerb ist jetzt vorbei: Am Samstag (17.00 Uhr) startet Oythe mit einem Heimspiel in der Antonianumhalle gegen Tabellenführer Skurios Volleys Borken in das Kalenderjahr 2022.

Der Trainingsauftakt am 3. Januar begann zunächst mit schlechten Nachrichten. Drei Spielerinnen wurden nach den Feiertagen positiv auf das Corona-Virus getestet und mussten in Quarantäne. Seit Mittwoch trainieren sie wieder mit der Mannschaft und sind fit. „Wir müssen mit der Belastung trotzdem vorsichtig sein“, erklärt Nikolic.

Nicht jede Spielerin räumt beim Krafttest ab

Die anderen neun Spielerinnen mussten in der kurzen Vorbereitung ordentlich schuften. In den ersten Tagen lag der Fokus auf intensivem Krafttraining inklusive Krafttest. „Da war ich leider nicht bei allen zufrieden. Die eine hat intensiver trainiert, die andere weniger“, sagt Zoran Nikolic. Außerdem fand ein Testspiel gegen den Drittligisten TV Cloppenburg statt, das Oythe mit 3:1 für sich entschied. „Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten“, berichtet der Coach.

Ein gutes Spiel wünscht sich der Serbe auch am Samstag gegen Borken. Der Tabellenführer, der mit 41 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf Platz zwei hat und bislang noch unbesiegt ist, dürfte Oythe vor eine schwere Aufgabe stellen. „Das ist aber immer eine super Motivation, gegen die beste Mannschaft der Liga zu spielen“, sagt Nikolic. Beeindruckend ist vor allem, dass Borken sieben seiner 14 Spiele mit 3:0 gewonnen hat. Nikolic spekuliert: „Sie hatten bisher mit niemandem ein Problem – aber vielleicht jetzt gegen uns?“

Nikolics Wunsch: Noch mehr Konstanz

Für die Rückrunde wünscht sich Nikolic für seine Mannschaft mehr Konstanz, eine fortlaufende positive Entwicklung und den frühzeitigen Klassenerhalt. „Wir haben in den vergangenen sechs Monaten viel gelernt und sind stärker als noch im Sommer. Ich will 40 Punkte erreichen“, sagt der Trainer.

Dank des zwischenzeitlichen Formhochs vor der Winterpause mit fünf Siegen aus sieben Spielen befindet sich sein Team aktuell in einer komfortablen Situation. Oythe trennen elf Punkte von einem Abstiegsplatz – elf Spiele sind noch zu spielen. Zoran Nikolic sagt: „Die Mannschaft ist hungrig zurückgekommen. Alle Spielerinnen sind voll motiviert.“ Die Partie wird derweil aufgrund der Corona-Situation als Geisterspiel stattfinden, wie Volleyball-Obmann Matthias Schumacher mitteilte.

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