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Oythes Kader für die nächste Saison steht

Volleyball-Obmann Matthias Schumacher hat bestätigt, dass die meisten Vertragsmodalitäten geklärt sind. Mit Sandra Hövels kommt ein Neuzugang.

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Dieses Trio bleibt: Marian Mischo, Sina Albers und Franka Poniewaz (von links) laufen auch in der kommenden Spielzeit für den Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe auf. Die Szene stammt aus dem Heimspiel der letzten Saison gegen Bayer Leverkusen. Foto: Schikora

Dieses Trio bleibt: Marian Mischo, Sina Albers und Franka Poniewaz (von links) laufen auch in der kommenden Spielzeit für den Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe auf. Die Szene stammt aus dem Heimspiel der letzten Saison gegen Bayer Leverkusen. Foto: Schikora

Ein Neuzugang, elf altbekannte Gesichter und eine noch etwas ungewisse Personalie: Volleyball-Zweitligist VfL Oythe hat seinen Kader für die Spielzeit 2020/21 nun größtenteils zusammen, wie Volleyball-Obmann Matthias Schumacher bestätigte. „Die Unterschrift von Christine Aulenbrock steht noch aus, der Rest liegt soweit vor“, sagte Schumacher.

Darin inbegriffen sind auch die Unterschriften von Johanna Stolle (kehrt nach Pause zurück) und Mittelblockerin Sandra Hövels, die nach einem Auslandsaufenthalt zum VfL Oythe wechselt. Die 22-Jährige hatte zuvor von 2014 bis 2016 schon für den USC Münster II in der 2. Bundesliga gespielt und zuletzt für den Regionalligisten SC Spelle-Venhaus. Johanna Stolle wird dem Team aller Voraussicht nach jedoch nur temporär und nicht die ganze Saison zur Verfügung stehen, da sie in Kürze ein Studium in Heidelberg beginnt. Ebenfalls von einem Auslandsaufenthalt zurück ist Emma Moorkamp, die bereits in der Saison 2018/19 bei Oythe im Kader stand.

Erste Testspiel steht beim Drittligisten TV Cloppenburg an

Dazu kommen Marian Mischo, Sina Albers, Carina Mählmeyer, Johanna Fragge, Franka Poniewaz, Anne Jansen, Mila Engelmann, Jule Nuxoll (Unterschrift nur noch Formsache) und Jule Lehmann, die bisher in der zweiten Mannschaft untergebracht war. Christine Aulenbrock hatte gegenüber OM online Ende Juni bestätigt, in ihre vierte Saison beim VfL Oythe gehen zu wollen. Sie befindet sich derzeit noch auf Beachvolleyball-Tour und würde voraussichtlich nach Ende der Deutschen Meisterschaften in Timmendorf vom 3. bis 6. September zum Oyther Team dazustoßen.

"Das war eine runde Sache."Oythes Coach Ali Hobst über die Neuverpflichtung von Mittelblockerin Sandra Hövels.

Albers, Poniewaz, Mählmeyer, Fragge, Jansen, Hövels und Aulenbrock gelten als Lizenzspielerinnen. Die restlichen sechs Damen erhalten Perspektivspielerverträge, was bedeutet, dass sie auch noch im Regionalliga-Team spielen werden. Zu Neuzugang Sandra Hövels sagt VfL-Coach Ali Hobst: „Das, was sie bereit ist, zu investieren – auch zeitlich – sind Attribute, die mir gefallen. Das war eine runde Sache.“ Hobst pflegt nach eigenen Angaben ein freundschaftliches Verhältnis zu Spelles Trainer Stefan Jäger, sodass der Deal recht unkompliziert eingetütet werden konnte.

Am Donnerstag um 20.00 Uhr steht für Oythe das erste Testspiel beim Drittligisten TV Cloppenburg an, bevor es in eine viertägige Pause geht. Im Anschluss wird der VfL bis zu Saisonbeginn weiterhin verstärkt Testspiele und Turniere absolvieren. VfL-Trainer Ali Hobst spricht von einer bisher körperlich wie mental sehr anstrengenden Vorbereitung für sein Team. Neben einigen Gesprächen habe er mit seinen Damen auch an der Aufmerksamkeitssteuerung gearbeitet. Es gehe darum, auch mal „auf die Gegenspieler zu achten und nicht immer nur stur den Ball zu verfolgen“, so der Coach.

Oythe wartet auf Rückmeldung vom Gesundheitsamt

Nach wie vor hoffen die Oy᠆ther Funktionäre, das erste Heimspiel am 12. September (Samstag, 19.00 Uhr) gegen Fortuna Bonn vor Zuschauern austragen zu können. Nach den kürzlichen Mitteilungen der Gesundheitsministerkonferenz erscheint dies aber kaum wahrscheinlich. „Wir haben noch keine Antwort vom Gesundheitsamt“, sagt Matthias Schumacher. Die Oyther müssen sich ihr Hygienekonzept von der Vechtaer Behörde bestätigen lassen. Bei den Organisatoren der Volleyball Bundesliga liegen aber noch drei Notfall-Szenarien mit einem späteren Saisonbeginn in der Schublade. Die Oyther gehen allerdings weiter davon aus, dass der anvisierte Saisonbeginn wie geplant stattfindet. „Wir sind in der Planung etwas vorsichtiger vorgegangen und haben unseren Etat gekürzt“, sagt Obmann Matthias Schumacher.

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