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Oythes Auftrag ist klar: Eine Steigerung muss her

Die Zweitliga-Volleyballerinnen gastieren am Samstagabend in Borken. Ein Ergebnis aus der Vorbereitung macht Mut.

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Bereit für die nächste Aufgabe: Oythes Luisa Fabek, Paulina Brys und Sina Albers (von links). Foto: Schikora

Bereit für die nächste Aufgabe: Oythes Luisa Fabek, Paulina Brys und Sina Albers (von links). Foto: Schikora

Der Auftrag nach dem völlig verkorksten Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord ist klar: Eine Steigerung muss her. Die Volleyballerinnen des VfL Oythe, die am vergangenen Samstag beim ernüchternden 0:3 (15:25, 17:25, 19:25) gegen den BBSC Berlin deutlich unter den eigenen Möglichkeiten geblieben waren, wollen es im ersten Auswärtsspiel der Serie 2021/22 besser machen. Das Team von Neu-Coach Zoran Nikolic gastiert am Samstagabend um 19.30 Uhr bei den Skurios Volleys Borken. Eine knifflige Aufgabe, aber nicht unlösbar.

Im Rahmen der Saisonvorbereitung hatte Oythe ein Turnier in Borken gewonnen und dabei ein 2:2 gegen die Gastgeberinnen verbucht. Ein Ergebnis, das Mut macht. Aber: Mit einer Leistung wie gegen Berlin wird's auch in Borken wohl nichts werden mit dem ersten Sieg. Oythes Volleyballobmann Matthias Schumacher sagt: „Alle hatten sich riesig auf das erste Saisonspiel gefreut – und dann das. Es war phasenweise eklatant schlecht. Wir müssen uns gewaltig steigern.“ Natürlich sei im Vorfeld allen klar gewesen, „dass jeder Neustart schwierig ist“, so Schumacher, aber nach den guten Eindrücken aus dem Training und der Vorbereitung habe man beim Debüt doch etwas mehr erwartet.

Nikolic hat auf die Auftaktpartie akribisch analysiert. Der Serbe hofft nun, dass es im zweiten Anlauf in allen Mannschaftsteilen besser läuft. Fehlen wird Mittelblockerin Sandra Hövels, die sich gegen Berlin am linken Sprunggelenk verletzt hat – eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung bringen. Marian Mischo, die gegen Berlin studienbedingt fehlte, ist dagegen wieder dabei. Neuzugänge für die Positionen Annahme/Außen und Mitte, die die Engpässe im VfL-Kader abstellen sollen, konnte Schumacher in dieser Woche noch nicht präsentieren, in Kürze soll es aber so weit sein.

Neue Streaming-Plattform für alle Spiele

Am Freitag wurde zudem gemeldet, dass auf der neuen kostenpflichtigen Multisport-Streaming-Plattform „Sport1 Extra“ bis zum Ende der Saison 2025/26 alle Volleyball-Spiele aus der 1. Frauen-Bundesliga und den beiden Staffeln der 2. Liga live gezeigt werden. Die Abo-Erlöse sowie die Einzelticket-Buchungen kommen direkt den 39 Vereinen zugute. Der Rückfluss erweitere „die finanziellen Handlungsspielräume unserer Frauen-Bundesligisten“, sagte Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der VBL.

Gunter Hardt, Geschäftsführer Marketing der VBL, ist vom Schritt überzeugt: „Qualität hat ihren Preis. Das Pay-Modell honoriert die Leistungen unserer Spielerinnen und Vereine und garantiert den Zuschauenden ein attraktiveres Volleyball-Erlebnis in den Streams. Gleichzeitig haben die Fans direkt die Möglichkeit, ihren Lieblingsverein finanziell zu unterstützen.“

Ein Einzelticket für die Bundesliga kostet 4,90 Euro, in der 2. Liga liegt der Preis bei 2,90 Euro. Für den „Clubpass“ für alle Hauptrunden- und Pokalspiele eines Vereins sind 58,90 bzw. 39,90 Euro fällig. Mit dem Ligapass (79,90 Euro) können alle Hauptrunden-, Playoff- und Pokalspiele verfolgt werden.

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