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Oyther Vorfreude auf die Heimpremiere

Am Sonntag um 15.00 Uhr steigt das Landesliga-Derby gegen den TV Dinklage. An der Tageskasse gibt es noch  rund 150 Karten.

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Unter Druck: Oythes Stürmer Lie Sillah (links) im Pokalspiel gegen Vechta. Foto: Schikora

Unter Druck: Oythes Stürmer Lie Sillah (links) im Pokalspiel gegen Vechta. Foto: Schikora

Im Liga-Alltag ging's nach Holthausen und Schüttorf, im Bezirkspokal nach Vechta und Elsten – die Fußballer des VfL Oythe waren im bisherigen Saisonverlauf nur auswärts gefordert. „Wir freuen uns sehr auf das erste Heimspiel“, sagt Raphael Dornieden, Trainer des Landesligisten. Am Sonntag hat das Warten ein Ende: Oythe empfängt um 15.00 Uhr den TV Dinklage zum dritten VEC-Derby der Saison. 500 Zuschauer sind im Stadion an der Hasenweide zugelassen, nach dem Vorverkauf in beiden Lagern wird's noch eine Tageskasse mit rund 150 Tickets geben.

Oythe liegt rein sportlich mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen im Soll. „Der Start war gut, aber nicht sehr gut“, sagt Dornieden. Er räumt ein, dass er vergangenen Sonntag nach dem 1:1 in Schüttorf „ein bisschen enttäuscht“ war. Mit etwas Abstand zum Remis hält er aber fest: „Das war okay.“ Klares Ziel gegen den TVD sei es, sich mit drei Punkten dem Top-4-Bereich der Staffel II zu näher. „Wir wollen das Tempo mit vorgeben“, sagt Dornieden. Und damit meint der Trainer nicht nur das Geschehen in der Süd-Staffel, sondern auch im Derby.

Oythe gegen Dinklage – das gibt's in der Landesliga nun zum zehnten Mal. Fünfmal siegte Oythe, dreimal Dinklage, das einzige Remis ist sechs Jahre her. Stärken und Schwächen des Gegners seien bekannt, so Dornieden. Das gelte aber für beide Seiten. Mit Blick auf den TVD hält Oythes Coach fest: „Sie haben mit Barz und Weßling zwei gefährliche Leute dazubekommen.“

Dustin Beer fällt für den Rest des Jahres aus

Mit der Trainingswoche war Dornieden überhaupt nicht zufrieden. Grund: Die anhaltenden Flutlichtprobleme auf dem neuen Platz fünf am Oyther Berg störten die Einheiten am Dienstag und Mittwoch massiv. Noch viel ärgerlicher: Dustin Beer fällt mit einem Syndesmosebandeinriss für den Rest das Jahres aus. Keeper Arne Torliene ist unterdessen nach seiner hartnäckigen Nackenprellung aus dem Bersenbrück-Test wieder fit. Gegen den TVD steht allerdings Lukas Katarius im Tor, der in Schüttorf mit „zwei Wahnsinnsparaden“ (Dornieden) geglänzt hatte.

Apropos Torhüter: TVD-Keeper Tim Kröger muss nach seiner Roten Karte gegen Steinfeld einmal pausieren. In Oythe wird also Jan Rohe (18) zwischen den Pfosten stehen; er hatte seine Sache bereits gegen Falke sehr gut gemacht. Abseits des Torhüter-Themas kann TVD-Trainer Stefan Arlinghaus wieder auf Thomas Wulfing (zurück aus dem Urlaub) bauen, auch der zuletzt angeschlagene Steffen Espelage (Leiste) ist wieder im Kader, auf Stefan Richter (Zerrung) muss Arlinghaus aber weiter verzichten.

Der 2:1-Sieg gegen Steinfeld hat für große Erleichterung rund um das Jahnstadion gesorgt, nach dem Fehlstart mit zwei Niederlage war ein gewisser Erfolgsdruck nicht von der Hand zu weisen. In Oythe will der TVD nun den nächsten Schritt machen. An der Motivation hapert es definitiv nicht. „Alle sind heiß auf das Spiel“, sagt Arlinghaus. Und er ergänzt mit einem Grinsen: „Erstes Ziel ist es, die ersten 15 Minuten eines Derbys mal ohne Platzverweis zu überstehen.“ Beim 1:3 gegen Mühlen hatte Benedikt Blömer in der dritten Minute die Rote Karte gesehen, gegen Steinfeld erwischte es Kröger nach neun Minuten.

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