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Oyther Volleyballdamen trainieren wieder

Das Team ist erstmals seit Anfang November im Übungsbetrieb. Eine Härtefallregelung in der Liga soll kommen.

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Bereit zur Attacke (rechts) : VfL-Kapitänin Sina Albers. Foto: Schikora

Bereit zur Attacke (rechts) : VfL-Kapitänin Sina Albers. Foto: Schikora

Nach zweieinhalbmonatiger Pause sind die Zweitliga-Volleyballerinnen vom VfL Oythe ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Am Dienstagabend waren alle Damen aus dem Kader von Trainer Ali Hobst in der Sporthalle der Liebfrauenschule (ULF) versammelt, um wieder gemeinsam ihrem Sport nachzugehen. Bis Ende kommender Woche sind die Damen des VfL Oythe dort aktiv; ob die Vereinbarung verlängert wird, muss noch besprochen werden. Oythes Volleyballobmann Matthias Schumacher dankte der Schulleitung erst mal „für die schnelle Lösung“.

Der VfL möchte unterdessen baldmöglichst in die angestammte Trainings- und Spielhalle des Antonianums zurückkehren. Hier gilt aber weiter die Verfügung des Landkreises Vechta, nach der die Halle als Liegenschaft des Kreises seit dem 5. November 2020 für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt ist. Inzwischen hat der Landkreis Vechta dem VfL Oythe eine Zuordnung zum Profisport zugestanden, Landrat Herbert Winkel äußerte sich entsprechend gegenüber Schumacher. Der VfL Oythe hatte darauf lange vergeblich gepocht. Aber: Vorläufig bleibt die GAV-Halle gemäß Lockdown für den VfL verschlossen. In der kommenden Woche wird Matthias Schumacher ein weiteres Gespräch mit dem Landkreis führen.

Von der Volleyball Bundesliga (VBL) wurde bei der letzten Video-Konferenz mit den Klubs den Oyther Damen derweil eine „Härtefallregelung“ avisiert. „Ich gehe davon aus, dass sie kommt“, sagte Schumacher. Heißt: Der VfL müsste aufgrund seiner Ausnahmesituation keinen Abstieg befürchten; auch bei anderen Vereinen, die stark mit ihren Spielen in Verzug geraten sind, könnte die Härtefallregelung angewendet werden.

Oythe war zwischenzeitlich dennoch auch ohne Teamtraining zu zwei Spielen angetreten. Nach der Verlegung seiner Januar-Termine und der Borken-Partie (vom 6. Februar auf den 14. März) will das Hobst-Team nun am 13./14. Februar mit den Auswärtsspielen beim BBSC und VCO Berlin wieder einsteigen. Das letzte Punktspiel hat Oythe am 28. November bei Bayer Leverkusen (0:3) absolviert.

"Für das Wochenende in Berlin brauchen wir noch  ein paar Trainingseinheiten."VfL-Teamkapitänin Sina Albers.

Unterdessen ist das Team froh, wieder gemeinsam trainieren zu dürfen. Mannschaftskapitänin Sina Albers gab zu: „Es war schon ein bisschen komisch – fast so, als wenn man zwischen zwei Saisons wieder anfängt. Aber es ist schön, wieder auf dem Feld zu sein.“ Es hätten sich auch alle Spielerinnen gut fit gehalten. Vor allem die Zurückgewinnung des Ballgefühls sei jetzt wichtig. „Für das Wochenende in Berlin brauchen wir noch ein paar Trainingseinheiten“, erklärt die angehende Lehrerin, die am 1. Februar an der Vechtaer Ludgerusschule ins Referendariat startet.

Matthias Schumacher lobt zugleich die besonnene Art der Mannschaft und die Beachtung der Hygiene-Regeln. Am Montag hatte es für das Team sowie für Trainer, Betreuer und Offizielle PCR-Tests gegeben, die allesamt negativ ausgefallen waren. Weitere Testes werden folgen. Und bis auf diesen Sonntag wird bis zum Ende der kommenden Woche täglich trainiert, am Samstag sogar zweimal.

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