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Oyther Freude: Derbysieg beim Heimdebüt

Im dritten VEC-Duell der noch jungen Landesliga-Saison setzte sich der VfL Oythe mit 2:1 gegen den TV Dinklage durch.

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Freud' und Leid an der Hasenweide: Oythes Spieler feiern das 2:0 von Jaka Kuhar, Arne Blömer vom TVD ist gefrustet. Foto: Schikora

Freud' und Leid an der Hasenweide: Oythes Spieler feiern das 2:0 von Jaka Kuhar, Arne Blömer vom TVD ist gefrustet. Foto: Schikora

Souverän war's nicht, aber das interessierte Raphael Dornieden so kurz nach dem Schlusspfiff überhaupt nicht. „Am Ende ist Fußball ja ein Ergebnissport, und das Ergebnis stimmt heute. Wir wollten unser erstes Heimspiel unbedingt gewinnen, und das haben wir geschafft“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Oythe wenige Minuten nach dem Derby gegen den TV Dinklage. Sein Team hatte das dritte VEC-Duell der noch jungen Spielzeit mit 2:1 (1:0) für sich entschieden und blickt nun auf einen sehr ordentlichen Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Liga-Spielen sowie zwei Erfolgen im Bezirkspokal.

Den Derbysieg an der Hasenweide genossen die Oyther am Sonntagnachmittag ohne großes Bohei oder irgendwelche Gesänge. Nach einer kurzen Abklatschrunde am Mittelkreis ging es zügig in die Umkleidekabine. Dornieden blieb noch etwas länger draußen und hielt fest: „Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, mit der zweiten schon, die war richtig gut.“ Sein Dinklager Amtskollege Stefan Arlinghaus hatte zwar ein „gutes Spiel von uns“ gesehen, er haderte aber mit der Ausbeute, mit der dritten Niederlage im vierten Liga-Spiel. Und er ergänzte: „Wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht, zwei mehr als der Gegner. Und dann verlierst du so ein Spiel, das eigentlich eng ist.“

Bereits vor dem Match hatte er eine weitere schlechte Nachricht erhalten. Wilke Weßling, eigentlich für die TVD-Startelf vorgesehen, konnte aufgrund einer Oberschenkelzerrung doch nicht spielen – der nächste Ausfall. Während Dinklage nur noch zwei voll einsatzfähige Akteure auf der Bank hatte, konnte Oy-the fast aus dem Vollen schöpfen. Dornieden wechselte in der zweiten Halbzeit mit Janek Jacobs, Mahmoud Saddik und Lie Sillah drei Akteure ein, die auch genauso gut in der Startelf hätten stehen können. „Toll, dass wir im Moment so nachlegen können“, sagte Dornieden.

Torschützen für Oythe waren Linksverteidiger Süleyman Odabasi per Foulelfmeter (20.) und Mittelstürmer Jaka Kuhar (75.). Odabasi schritt nach einem Foul von Kevin Dahlmann an Nico Emich zur Tat und verwandelte souverän, während Kuhar bei seinem 2:0 nach einem Turbo-Sololauf von Jacobs über den rechten Flügel zur Stelle war.

Kurz nach dem zweiten Oyther Treffer verkürzte Lasse Barz auf 1:2 (77.) und sorgte noch mal für neue Spannung. „Dass wir so kurz nach dem 2:0 das 2:1 kassieren, darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Dornieden. Es war nicht der einzige Kritikpunkt. Die „vielen Ungenauigkeiten“ im Aufbauspiel – vor allem in der ersten Halbzeit – sowie die Vielzahl an Dinklager Standardsituation störten den Oyther Coach. Diverse Freistoß-Flanken aus dem Halbfeld segelten gefährlich in den VfL-Strafraum. Insgesamt hatte der TVD vor der Pause vier gute Chancen durch Felix Schmiederer (12.), Michael Bockhorst (26.), Arne Blömer (30.) und Tobias Nordlohne (35.).

Auf der Gegenseite hatte Nico Emich die beste Oyther Möglichkeit abseits des Führungstores (28., Rohe pariert). „Das 1:0 hätte uns eigentlich mehr Ruhe geben müssen“, sagte Dornieden und meinte mit Blick auf gute Kontersituationen zu Beginn der zweiten Halbzeit: „Wir müssen das 2:0 früher machen.“ Vor den Möglichkeiten für Markus Kohls (53.) und Emich (54.) hatte aber Schmiederer die große Chance zum 1:1. Der Torjäger, der mehrfach mit sich und dem Schiedsrichter haderte, scheiterte an VfL-Keeper Lukas Katarius (50.), der ein sehr starker Rückhalt war.

Das finale Anrennen des TVD, der dank des Barz-Treffers noch mal die Chance auf einen Punkt witterte, überstand Oythe schadlos. Richtige Chancen hatte Dinklage nicht mehr.

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