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Oythe will den Flow ins Bonn-Spiel mitnehmen

Vor bis zu 150 Fans geht's für die Zweitliga-Volleyballerinnen am Samstag gegen Bonn. Auf den Rängen gelten strenge Regeln.

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Positive Stimmung: Oyther Momentaufnahme vom letzten Sonntag in Stralsund. Von links Emma Moorkamp, Marian Mischo (verdeckt), Carina Mählmeyer, Sandra Hövels, Franka Poniewaz und Paulina Brys.  Foto: Andre Gschweng

Positive Stimmung: Oyther Momentaufnahme vom letzten Sonntag in Stralsund. Von links Emma Moorkamp, Marian Mischo (verdeckt), Carina Mählmeyer, Sandra Hövels, Franka Poniewaz und Paulina Brys.  Foto: Andre Gschweng

Volleyball-Trainer Zoran Nikolic ist voller Vorfreude: ein Heimspiel nach drei Auswärtsspielen in Folge, Zuschauer in der eigenen Halle und Rückenwind vom vergangenen Wochenende. Im Vorschau-Gespräch für das Heimspiel gegen Fortuna Bonn (Samstag, 17.00 Uhr) lacht der Trainer des Damen-Zweitligisten VfL Oythe viel – dabei geht's um einiges.

Wenn er an das 2:3-Drama in Stralsund denkt, lädt sich Zoran Nikolic auch ein paar Tage später noch mit Energie auf. Es war ein Hin und Her – und eine Achterbahn der Gefühle. Insgesamt wurden 213 Punkte und damit genauso viele wie beim 3:2-Sieg gegen den Eimsbütteler TV Anfang Dezember vergeben.

Die entscheidenden Punkte ließ Oythe im dritten Satz liegen, als der VfL drei Satzbälle hatte. Schwamm drüber, meint der Trainer: „Für uns war es wichtig, dass wir ein gutes Spiel gezeigt haben. Alle waren sehr zufrieden.“ Und trotz der Niederlage gab's ja immerhin einen Punkt gegen die im Vorfeld favorisierten Stralsunderinnen.

Im Training ist Feuer drin

Jetzt will Oythe den Flow mit ins Bonn-Spiel nehmen. Schon beim Training merkte Zoran Nikolic, dass seine Mannschaft die Energie vom Wochenende mit ins Training genommen hat. Jetzt sollte Oythe diese Energie allerdings auch in einen Sieg umwandeln.

Denn zwei Dinge haben die beiden Mannschaften gemeinsam: Der letzte Sieg liegt schon lange zurück – und gelang gegen den gleichen Gegner. Während die Bonner am 12. Dezember mit 3:0 bei VCO Berlin siegten, gelang Oythe sechs Tage später ein 3:2-Erfolg, ebenfalls in Berlin.

Nikolic: "Müssen nicht über den Klassenerhalt sprechen"

Seit fast zwei Monaten warten die Kontrahenten also auf einen Erfolg. Einer von beiden wird diese Serie am Samstag beenden. „Wir werden gewinnen. Ich wünsche mir ein gutes, aber nicht so spannendes Spiel“, sagt Zoran Nikolic und lacht. Doch ein Spaß war das nicht. Generell ist er sich sicher, dass seine Mannschaft in der Tabelle nach oben und nicht nach unten schauen sollte. „Wir müssen nicht über den Klassenerhalt sprechen. Jetzt kommen die Mannschaften, die wir schlagen können“, sagt er.

Wenn Oythe gewinnt, beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz komfortable 13 Punkte, bei einer Niederlage aber nur sieben. Ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.

2G-plus und FFP2-Maskenpflicht in der Halle

Nicht mitwirken können Mila Engelmann (Sportverbot) und Lina Köster (Schulter). Ein Fragezeichen steht hinter Sina Albers (Knieprobleme).

Gute Nachrichten gibt es für die Anhänger des VfL Oythe: Wie Volleyballobmann Matthias Schumacher mitteilte, dürfen am Samstag bis zu 150 Zuschauer in die Antonianumhalle. Es gilt 2G-plus und dauerhafte FFP2-Maskenpflicht. „Die Mannschaft freut sich darauf, endlich wieder vor Zuschauern zu spielen“, sagt Schumacher, der aus organisatorischen Gründen darum bittet, dass alle Fans rechtzeitig vor dem Spielbeginn in der Halle erscheinen.

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