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Oythe steigt mit Berlin-Reise wieder in den Volleyball-Betrieb ein

Die Zweitliga-Frauen machen sich bereit für die Rückkehr in den Spielmodus. Es stehen zwei Doppelspieltage an - der zweite daheim. Hier herrscht noch Klärungsbedarf.

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Rückkehr folgt: Oythes Volleyballdamen bereiten sich auf den Zweitliga-Wiedereinstieg am 13./14. Februar vor. Foto: Schikora

Rückkehr folgt: Oythes Volleyballdamen bereiten sich auf den Zweitliga-Wiedereinstieg am 13./14. Februar vor. Foto: Schikora

Die Volleyballerinnen vom VfL Oythe machen sich bereit für die Rückkehr in den Spielbetrieb der 2. Bundesliga Nord. Am übernächsten Wochenende (13./14. Februar) stehen nach neunwöchiger Pause die Partien beim BBSC Berlin und VCO Berlin an. Anschließend geht das Team von Trainer Ali Hobst am 21./22. Februar in den nächsten Doppelpack gegen den Eimsbütteler TV und BW Dingden – wo, das ist noch offen.

Oythes Damen sind sehr dankbar dafür, dass sie seit dem 18. Januar in der Sporthalle der Liebfrauenschule (ULF) wieder zum Mannschaftstraining zusammenkommen können. Diese Regelung gilt „bis auf Weiteres“, erläutert VfL-Volleyballobmann Matthias Schumacher. Also erst mal, solange die Schule im Lockdown die Halle nicht nutzen kann. Für den VfL läuft es hier rund – mit wöchentlichen PCR-Tests, sowohl für Mannschaft als auch Funktionsteam, wie Matthias Schumacher berichtet: „Glücklicherweise waren alle Tests bisher negativ.“

Der Rückgewinn des Ballgefühls bzw. der Spielabläufe steht im Mittelpunkt vor der Rückkehr in den Wettbewerb. Die ULF-Halle ist wegen des Fehlens von baulichen Voraussetzungen und eines Spieltag-Hygienekonzepts gemäß den Vorschriften der Volleyball Bundesliga (VBL) keine Option für den Zweitliga-Betrieb.

Schumacher führt Gespräch im Antonianum

Auch deswegen strebt Oythe die Rückkehr in die angestammte Antonianumhalle an. Nach der vom Landkreis Vechta erfolgten Anerkennung als zum Profisport zugehörige Mannschaft dürfte Oythe wieder in die Halle. Allerdings ist hier durch eine Bestuhlung für Klausuren Sport nicht möglich. Für Donnerstag hat Matthias Schumacher einen Gesprächstermin im Antonianum, um Möglichkeiten auszuloten, konkret: ob die Chance besteht, das Mobiliar vor Heimspielen wegzuräumen und anschließend wieder aufzubauen. So könnte Oythe wieder daheim antreten, was letztmals am 31. Oktober 2020 geschah. Der VfL müsste die Arbeiten in Eigenregie übernehmen, alles unter Einhaltung der Hygiene-Regeln.

Sollte sich diese Lösung nicht realisieren lassen, würde der Verein die Spiele gegen Eimsbüttel und Dingden erneut auswärts bestreiten. „Das würden wir nochmals auf uns nehmen“ sagt Matthias Schumacher, obwohl man auch das Hinspiel in Hamburg-Eimsbüttel absolviert hat – und man zudem anderntags in die entgegengesetzte Richtung nach Hamminkeln in den NRW-Landkreis Wesel zu BW Dingden reisen müsste.

Oythe ist auch nach wie vor gewillt, das von der VBL gewünschte Absolvieren der Hinrundenspiele als Mindeststandard zu erfüllen; lieber möchte die Liga jedoch eine komplette Saison spielen. Der VfL hätte mit dem am 7. März angesetzten Duell beim VC Essen alle Hinrundenpartien plus zwei Rückrundenspiele hinter sich. Schumacher konstatiert: „Dann hätten wir unser Soll erst mal erfüllt.“

Bei einer weiter fehlenden Heimspiel-Chance wäre das Thema Auswärtsspiele aber irgendwann ausgereizt. „Wir würden spielen, so lange es vertretbar ist“, sagt Schumacher, der es zudem für „schwierig“ hält, zusätzlich auch noch alle fünf noch gar nicht terminierten Nachholspiele auszutragen. Zehn Spieltermine sind derzeit fix.

Abgesehen davon hat Oythe von der VBL die Zusage, im Rahmen einer Härtefallregelung aus der Saisonwertung genommen zu werden; diese Möglichkeit wird auch anderen stark von den Corona-Umständen betroffenen Teams eingeräumt, auch aus anderen Zweitliga-Staffeln. Dennoch möchte die Mannschaft von Coach Ali Hobst schon gern antreten, um Spielpraxis zu bekommen. Schließlich ist die Lust auf Volleyball weiter da. Und so klingt es fast ein bisschen nach Aufbruchstimmung, wenn Matthias Schumacher sagt: „Die Vorbereitung auf Berlin läuft.“

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