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Oythe II gibt die Antwort beim Heimdebüt

Die Regionalliga-Volleyballerinnen haben den VfL Lintorf klar mit 3:0 geschlagen. Dabei half ein Facebook-Post als Motivationsschub.

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Der VfL-Block steht: Jule Nuxoll (Nummer 13) und Franziska Müller (7) gegen Lintorf. Foto: Schikora

Der VfL-Block steht: Jule Nuxoll (Nummer 13) und Franziska Müller (7) gegen Lintorf. Foto: Schikora

Schnelle Rehabilitierung gelungen: Die Volleyballerinnen vom VfL Oythe II haben nach dem verpatzten Saisonauftakt mit dem 0:3 bei Tuspo Weende gleich bei der Heimpremiere eine andere Gangart an den Tag gelegt. Gegen den VfL Lintorf gelang dem Aufsteiger ein klarer 3:0 (25:21, 25:22, 27:25)-Erfolg. Das gibt Mut für die nächsten Aufgaben; weiter geht es am 11. Oktober beim SV Wietmarschen.

Nach dem Ausfall von Marian Mischo – sie erlitt beim Training eine Kapselverletzung im linken Daumen – rückte Henrika Niemöller aus der 3. Mannschaft nach und feierte ihr Debüt in der Regionalliga. Sie wurde in allen drei Sätzen eingewechselt. Vor der Partie hatte die VfL-Reserve in den sozialen Medien von einem selbstbewusster Gegner aus Lintorf gelesen, der nach seinem 3:0-Auftakt mit dem Vorhaben nach Vechta kommen wollte, auch dem VfL drei Zähler abzujagen, um dann zügig nach Hause zu kommen. Dem setzte Oythe II ein großes P vor.

„In den ersten beiden Sätzen dominierten wir den Gegner mit starken Aufschlägen und einer stabilen Annahme“, berichtete Oythes Teamsprecherin Franziska Müller. Insgesamt habe man eine starke Mannschaftsleistung gezeigt und sich „um Welten“ gegenüber der Vorwoche gesteigert. Allein im dritten Satz zeigte Oythe einige Wackler im Aufschlag. Aber mit Nervenstärke wurde ein 17:21-Rückstand gedreht. Nach der Abwehr zweier Satzbälle gab es einen letztlich souveränen und verdienten Sieg. Franziska Mülle: „Die Halle stand kopf.“ Vor allem die Einwechselungen haben gut funktioniert und genau die Impulse gesetzt, die in der jeweiligen Phase nötig waren.

VfL-Trainer Ali Hobst hob die Motivation seines Teams nach dem forschen Lintorfer Facebook-Post hervor: „Die Mannschaft hat sich viel fürs Heimspiel gegen den selbstbewussten Gegner vorgenommen und den Worten Taten folgen lassen. Respekt vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung.“

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