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Oythe holt sich im Ostseekrimi sechsten Sieg in Serie

VfL-Volleyballerinnen fügen Stralsunder Wildcats die zweite Saisonniederlage zu und müssen dabei zwei Matchbälle abwehren.

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Starke Waffe: Der Außenblock um Franka Poniewaz (Mitte) und Kseniia Ratii war ein Punktegarant für den VfL Oythe. Foto: Schikora

Starke Waffe: Der Außenblock um Franka Poniewaz (Mitte) und Kseniia Ratii war ein Punktegarant für den VfL Oythe. Foto: Schikora

Der Siegeszug der Volleyballerinnen des VfL Oythe hält auch im Jahr 2023 weiter an: Im ersten Spiel der Rückrunde der 2. Bundesliga Nord gewann der VfL in einem packenden Volleyball-Krimi mit 3:2 (25:20, 21:25, 16:25, 25:20, 18:16) bei den Stralsunder Wildcats und ist mittlerweile im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Die Gäste fügten den Hansestädtern erst ihre zweite Saisonniederlage zu, zuvor gelang dies nur Tabellenführer Borken. Zeitgleich untermauerte der VfL Oythe seine Ambitionen, künftig in der neuen, eingleisigen 2. Bundesliga Pro zu spielen. Der Verein hat zu Jahresbeginn einen Lizenzantrag für die neue Liga gestellt. Die Deutsche Volleyball-Bundesliga (DVB) entscheidet Anfang Februar über die Teilnehmer der Klasse.

„Das war eines unserer besten Spiele in meinen zwei Jahren hier in Vechta“, schwärmte Trainer Zoran Nikolic von der Performance seiner Spielerinnen. Der VfL war dem Meisterschaftskandidaten lange ebenbürtig. „Am Ende war Fortuna auf unserer Seite“, sagte Nikolic.

Ohne die privat verhinderte Angreiferin Marian Mischo trat Oythe am Samstag die sechsstündige Reise an die Ostsee an. An ihrer Stelle rückte Sonja Radulovic in die Startaufstellung. Vor einer vollen Halle mit 462 Zuschauern begann der VfL sehr konzentriert und leistete sich wenig Fehler. Der erste Satz ging somit folgerichtig an die Gäste. Auch im zweiten Satz startete Oythe durch und führte zwischenzeitlich mit 14:11. „In meinem Kopf stand es schon 2:0 für uns“, gestand Nikolic. Doch der Tabellenzweite aus Stralsund, der seinen 100. Heimsieg in der 2. Bundesliga Nord anstrebte, zeigte sich mit einem druckvollem Spiel und harten Angriffen deutlich präsenter. Stralsund drehte den zweiten Satz zu seinen Gunsten und entschied auch den dritten Satz für sich.

Oythe ließ sich dadurch nicht verunsichern: „Wir haben unsere Taktik nicht aufgegeben“, so Nikolic. Im vierten Satz erfüllten die Spielerinnen wieder ihre Aufgaben und glichen nach Sätzen aus. „Gerade die Blöcke über außen waren entscheidend“ verriet der VfL-Coach. Vor allem die 18-jährige Kseniia Ratii überzeugte mit ihrem Blockspiel und wurde mit ihrer ersten MVP-Auszeichnung in der Saison belohnt – laut Nikolic mehr als verdient: „Kseniia hat sehr große Schritte vorwärts gemacht, sowohl im Training als auch in den Spielen. Dafür hat sie sich belohnt.“ Der Coach wollte aber nicht nur eine Spielerin loben. „Alle haben sehr gut gespielt“, verriet Zoran Nikolic.

Im Entscheidungssatz wankte Oythe zwischendurch kräftig. Die VfL-Damen mussten zwei Matchbälle abwehren und verpassten selbst ihre erste Siegchance. Schlussendlich gingen sie nach einem wilden Hin und Her mit 18:16 in Satz 5 als Sieger vom Feld. Oythe zieht somit am nächsten Gegner BW Dingden vorbei auf Platz 7. „Jeder Punkt ist wichtig“, machte Nikolic klar und strebt nach Höherem: „Wir wollen unseren Tabellenplatz von Spiel zu Spiel verbessern.“

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