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Oythe gelingt im dritten Satz die beste Saisonleistung

Der Volleyball-Zweitligist VfL Oythe besiegt Fortuna Bonn. Zoran Nikolic freut sich über die Rückkehr der Fans - und darüber, dass alle Spielerinnen auflaufen konnten.

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Erfolgreiche Blockabwehr: Nach einem Bonner Angriff befördern Marian Mischo (verdeckt) und Frederique Nicole (Mitte) den Ball zurück. Foto: Schikora

Erfolgreiche Blockabwehr: Nach einem Bonner Angriff befördern Marian Mischo (verdeckt) und Frederique Nicole (Mitte) den Ball zurück. Foto: Schikora

Als es darum ging, den Matchball zu verwerten, erhoben sich die 100 Zuschauer in der Antonianumhalle von den Plätzen. Die Anhänger der Zweitliga-Volleyballerinnen des VfL Oythe klatschten im Takt und peitschten das Team von Trainer Zoran Nikolic gegen Fortuna Bonn nach vorne.

Und es half: Der zweite Matchball zum 3:0 (25:18, 25:17, 25:11) saß. Die Spielerinnen formierten den Siegerkreis und sprangen um die Wette, die Zuschauer jubelten – und Nikolic war einfach nur glücklich. „Endlich ein Sieg“, sagte er.

Dieser Erfolg war auch nötig. Oythe hatte zuvor fünfmal in Serie verloren. Eine Nullnummer gegen Bonn hätte den VfL zurück in den Abstiegskampf gerissen – hätte, hat es aber nicht. Fakt ist: Die Nikolic-Crew sammelte drei Punkte und vergrößerte den Abstand auf Bonn und damit auf einen Abstiegsrang auf 13 Punkte. Bei noch sechs verbleibenden Spielen ist der Klassenerhalt so gut wie sicher.

Anweisungen fruchten 

Oythe erwischte einen starken Start in den ersten Satz. Nach wenigen Minuten führte Oythe mit 8:3. Danach gab's aber eine erste Schwächephase (10:10). Nikolic war in der Phase nicht zufrieden. Erst sprach er während einer Unterbrechung mit Emma Moorkamp, gab Anweisungen und gestikulierte mit den Händen, kurz darauf holte er Franka Poniewaz zu sich.

Und seine Anweisungen schienen zu fruchten. Oythe fing sich. 13:11, 18:14, am Ende 25:18 – der erste Satz war in trockenen Tüchern. „Der Anfang war für mich nur okay, nicht stark. Aber wir haben unsere taktischen Aufgaben gut gemacht. Das war der Schlüssel zum Sieg im gesamten Spiel“, sagte Nikolic später.

Oythe dominiert zweiten und dritten Satz

Der zweite Satz war weniger spannend. Oythe dominierte und führte mit 6:0, 11:4, 18:9, 23:12. Allerdings wurden drei Satzbälle vergeben, sodass am Ende ein 25:17 auf der Anzeigetafel stand.

Im dritten Satz lief es dann richtig rund. Oythe spielte fehlerfrei und servierte aggressiv. Paulina Brys erzielte drei Punkte in Folge – ausschließlich durch kurze, tückische Angaben. So stand es schnell 16:6. Und hinten raus ließ Oythe nicht nach und erzielte mit der zuletzt verlorenen Gewinner-Mentalität höchst fokussiert die nächsten Punkte. Über 22:9 ging es zum 25:11 – Oythes höchster Satzgewinn in dieser Saison.

Den ergebnistechnisch besten Satz hatte der VfL zuvor Ende November beim 3:0 gegen VCO Münster abgeliefert; damals war's ein 25:12 im ersten Satz.

Zuschauer-Rückkehr ein Faktor für den Sieg

„Die Mannschaft hat einen absoluten Willen gezeigt“, freute sich Nikolic. Für den Serben war die Atmosphäre ein weiterer Faktor für den Sieg: „Das war ein schönes Erlebnis mit Zuschauern. Das hat uns geholfen.“ Zudem freute er sich, dass alle fitten Spielerinnen zum Einsatz kamen: „Alle gehören dazu und sollen die Atmosphäre aufsaugen.“ Lediglich Mila Engelmann konnte wegen eines Sportverbots nicht mitwirken.

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