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Ostbevern zieht sich aus der 2. Liga zurück

Der Volleyball-Zweitligist VfL Oythe erhält 6 Punkte am grünen Tisch - und der BSV gilt als erster Absteiger.

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Vorerst kein Duell in der GAV-Halle: Der BSV Ostbevern, hier in der Saison 2019/20 im Spiel beim VfL Oythe, zieht sich zurück. Foto: Schikora

Vorerst kein Duell in der GAV-Halle: Der BSV Ostbevern, hier in der Saison 2019/20 im Spiel beim VfL Oythe, zieht sich zurück. Foto: Schikora

Warten auf den Re-Start: In der 2. Volleyball-Bundesliga Nord der Damen hoffen der VfL Oythe und seine Liga-Gefährten, dass es trotz Corona irgendwann weitergeht. Wann das sein wird, steht in den Sternen. Fakt ist derweil: Der BSV Ostbevern gehört seit Mittwoch nicht mehr der Riege der Wartenden an. Der Verein aus dem Kreis Warendorf, bislang Tabellenvorletzter mit 5 Punkten aus 8 Spielen, wird nicht mehr an der Saison 20/21 der 2. Liga Nord teilnehmen. Das gab die Volleyball-Bundesliga bekannt.

Der Klub habe die von der VBL angebotene Möglichkeit zum straffreien Ausstieg aus dem laufenden Spielbetrieb wahrgenommen, hieß es seitens der Liga. Alle bereits gespielten sowie alle noch ausstehenden Partien des BSV Ostbevern werden mit 3:0 (dreimal 25:0) für den jeweiligen Gegner gewertet. Ostbevern gilt damit als erster Absteiger – mit der Möglichkeit, sich zur Saison 21/22 auf einen freien Platz in der 2. Liga zu bewerben. Oythe, bislang Letzter mit 4 Punkten aus 9 Spielen, rückt durch die 2 Siege am grünen Tisch auf den drittletzten Platz vor.

„Der BSV Ostbevern hat für sich eine Entscheidung getroffen, die wir natürlich respektieren“, sagt Linda Damerau, Managerin 2. Liga bei der VBL: „Wir danken den Verantwortlichen für den konstruktiven Austausch in den vergangenen Tagen.“ Anfang Dezember hatte sich die große Mehrheit der Klubs für die Saisonfortsetzung ausgesprochen. Einzelne Standorte hatten aber aufgrund der individuellen Situation zum Schutz ihrer Spielerinnen und deren Umfeld den Wunsch geäußert, den Spielbetrieb auszusetzen. Für diese Klubs hatte der VBL-Vorstand die Möglichkeit geschaffen, die laufende Serie zu verlassen.

Ausstieg für den VfL Oythe „nie ein Thema“

„Die Position der Mehrheit respektieren wir. Es ist ja nachvollziehbar, dass ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr gewährleistet wäre, wenn die Zahl der notwendigen Spielverlegungen noch erheblich ansteigt. Aber die eigenen Erfahrungen zu verdrängen und einfach weiterzuspielen, kam für unser Team nicht infrage“, sagt BSV-Teammanager Andreas Schneider.

Liga-internen Spekulationen zufolge galt auch der VfL Oythe als Kandidat für einen Ausstieg à la Ostbevern. Oythes Obmann Matthias Schumacher stellte jedoch klar: „Für uns war das nie ein Thema.“ Für den 16., 23. und 31. Januar sind noch Oyther Spiele gegen Emlichheim, Stralsund und in Köln angesetzt. Schumacher geht aber von drei Verlegungen aus. Seit Mitte November trainiert Oythe nicht mehr.

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