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Osnabrücks Heimfluch hält an

Der Fußball-Zweitligist taumelt dem Abstieg entgegen. Das 1:3 gegen Kiel war die 13. Heimniederlage in Serie. Hier der Nachbericht mit einigen Reaktionen.

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Frust an der Bremer Brücke: Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff im Spiel gegen Kiel. Foto: dpa/Inderlied

Frust an der Bremer Brücke: Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff im Spiel gegen Kiel. Foto: dpa/Inderlied

Der VfL Osnabrück hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga die 13. Heimniederlage in Serie kassiert und taumelt dem Abstieg in die 3. Liga entgegen. Beim 1:3 (0:3) gegen den Aufstiegskandidaten Holstein Kiel ließ der Tabellenvorletzte auch die Vorlage des Rivalen Eintracht Braunschweig ungenutzt, der am Vorabend gegen Aue verloren hatte. So bleibt der VfL drei Punkte hinter dem Tabellen-16. Der SV Sandhausen ist nach dem 4:2 gegen Hannover 96 auf Rang 15 schon vier Zähler weg und hat noch zwei Spiele in der Hinterhand.

„So wie wir die erste Halbzeit bestritten haben, müssen wir uns nicht wundern, dass es die 13. Heimniederlage gegeben hat. Wir haben die Kieler bei allen drei Toren förmlich eingeladen“, sagte VfL-Profi Sebastian Kerk. Hoffnung machte ihm nur: „Wir müssen in den nächsten Spielen so auftreten wie heute in der zweiten Halbzeit.“

Kerk selbst sorgte nach 53 Minuten für den einzigen Osnabrücker Treffer. Von der zweimaligen Quarantäne in den vergangenen sechs Wochen war bei den Kielern lange nichts zu sehen. Bereits nach sieben Minuten brachte Janni Serra die Gäste in Führung. Ein kurioses Eigentor per Hacke von VfL-Profi Bashkim Ajdini (23.) und das 3:0 von Fin Bartels (45.) sorgten für klare Verhältnisse.

„Wir sind nicht gut reingekommen ins Spiel, haben am Anfang nicht in die Zweikämpfe gefunden. So lagen wir früh zurück, schenken dann das 2:0 auch noch mehr oder weniger selbst her“, sagte VfL-Trainer Markus Feldhoff.

Der VfL wechselte zur zweiten Halbzeit auf vier Positionen und kam durch Kerk zurück in die Partie. Die Osnabrücker hatten mehrmals durch Marc Heider die Chance auf das 2:3. Doch Kiel brachte den Vorsprung über den Zeit und darf weiter von der Bundesliga träumen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, speziell in der ersten Halbzeit. Das hat uns geholfen, Zutrauen in das eigene Leistungsvermögen zu finden“, sagte Kiels Trainer Ole Werner. Die Partie in Osnabrück war für Kiel der Auftakt in ein Mammutprogramm.

Dem VfL Osnabrück bleiben noch drei Spiele für den Sprung auf den Relegationsplatz 16 oder den rettenden 15. Rang. Die Feldhoff-Elf spielt noch beim Schlusslicht Kickers Würzburg (8. Mai), gegen den Hamburger SV (16. Mai) und bei Erzgebirge Aue (23. Mai).

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