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OSC-Crosslauf feiert gelungenes Comeback

Nach einer zweijährigen Corona-Pause freuten sich die Dammer über 269 Finisher und bestes Wetter. Im Hauptlauf hatte der Lohner Andreas Bröring leichtes Spiel.

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Hier ist das Feld noch zusammen: Die Jedermannläufer auf dem Weg in den Wald. Foto: OSC Damme / Merle Büscherhoff

Hier ist das Feld noch zusammen: Die Jedermannläufer auf dem Weg in den Wald. Foto: OSC Damme / Merle Büscherhoff

Wer im November in unseren Breiten eine Outdoor-Veranstaltung organisiert, muss damit rechnen, dass er auch November-Wetter bekommt. Und so ahnten die Verantwortlichen des OSC Damme am Sonntag schon Übles. „Am Morgen hat es geregnet. Da haben wir schon das Schlimmste befürchtet“, berichtet Franz-Josef Bultmann.

Doch der Leichtathletik-Abteilungsleiter des OSC und seine Mitstreiter sollten sich täuschen. Pünktlich zum Comeback des OSC-Crosslaufs nach der Corona-Pause zeigte sich der November ausnahmsweise von seiner besten Seite. „Das Wetter war top. Beim Jedermann- und beim Hauptlauf schien die Sonne“, stellte Franz-Josef Bultmann zufrieden fest.

Auch sonst lief bei der 11. Auflage des Querfeldeinlaufs in den Dammer Bergen alles rund. Insgesamt kamen 269 Aktive auf den fünf Distanzen ins Ziel. Darunter waren rund 100 Kinder und Jugendliche, die um die Regionstitel liefen. Alleine im Hauptlauf über 9,4 km wurden 103 Finisher gezählt.

Der älteste Starter in Damme war 79, die jüngste erst fünf

Ältester Starter in Damme war der 79-jährige Wolf-Dieter Daniel (Eintracht Neuenkirchen) im 5,4-km-Lauf. Als Jüngste kam die 5-jährige Antonia Caselitz im Kinderlauf über immerhin 1,5 Kilometer als Letzte unter dem riesigen Applaus der Zuschauer ins Ziel. „Das war schon schön“, fand auch Franz-Josef Bultmann.

Die sportlich wertvollste Leistung zeigte der Lohner Andreas Bröring, der in 32:46 Minuten den Hauptlauf gewann. Allerdings hatte er auch relativ leichtes Spiel. Sowohl VEC-Vorzeigeläufer Viktor Kuk (Damme/ Vechta) als auch der Osnabrücker Abdelmajeed Abdalla hatten ihre Starts kurzfristig abgesagt. So siegte Bröring mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Dammer Gerrit Meyer (35:15 min). Bei den Frauen siegte Ann-Christin Opitz (Melle/Jahrgang 1999) vor den Lohnerinnen Judith Niehaus (39:16) und Dreifach-Mutter Inga Hintze (39:26).

Im 5,4-km-Lauf musste sich der mittlerweile für den BV Garrel startende Alexander Hasselbach in 19:04 Minuten nur dem jungen Osnabrücker Jonas Kulgemeyer (Jahrgang 2004/18:55 min) geschlagen geben. Schnellste Frau auf der kurzen Strecke war Jonas' Mutter Christin Kulgemeyer, die nach 23:41 Minuten ins Ziel kam.

„Auch die jungen Leute waren mit Herzblut dabei“Abteilungsleiter Franz-Josef Bultmann über den Einsatz der 35 freiwilligen Helfer

Auch organisatorisch war man beim OSC mit dem Comeback des Crosslaufs zufrieden. Die Cafeteria war gut frequentiert. Dass die Gäste ihren Kaffee und Kuchen coronabedingt im Freien zu sich nehmen mussten, war angesichts des guten Wetters auch kein Problem.

„Wir haben einige Rückmeldungen von Teilnehmern erhalten, und die waren sehr, sehr positiv“, freute sich Franz-Josef Bultmann. Während Bernard Bünnemeyer die Läufe kompetent kommentierte, geleiteten sechs Mountainbiker des OSC die Läufer durch den Wald. Bultmann lobte zudem die insgesamt rund 35 Helfer für ihren Einsatz: „Auch die jungen Leute waren mit Herzblut dabei.“

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