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OM-Cup ist erst einmal auf Eis gelegt

Da die Entwicklung der Coronakrise überhaupt nicht abzusehen ist, entschieden sich die OM-Cup-Beauftragten Ralf Böckmann und Christian Albers „schweren Herzens“, die Großveranstaltung zu verschieben.

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Große Bühne für die Kleinen: Der OM-Cup, hier eine Szene aus dem Vorjahr in Molbergen, ist das größte Jugendfußballturnier für E-Junioren weit und breit. Foto: Bettenstaedt

Große Bühne für die Kleinen: Der OM-Cup, hier eine Szene aus dem Vorjahr in Molbergen, ist das größte Jugendfußballturnier für E-Junioren weit und breit. Foto: Bettenstaedt

Das derzeit allgegenwärtige Coronavirus legt nicht nur aktuell den Sportbetrieb lahm, auch mittelfristig zeigt die Pandemie bereits Wirkung. Der OM-Cup, das riesige Fußballturnier mit nicht weniger als 112 Mannschaften aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, wird zumindest nicht wie ursprünglich geplant am letzten Juniwochenende über die Bühne gehen.

Das haben die beiden OM-Cup-Beauftragten, Ralf Böckmann (Mühlen) und Christian Albers (Cloppenburg), beschlossen. Das Ganze ist natürlich in Absprache mit den Fußballkreisen, dem Verbund Oldenburger Münsterland und BW Lohne passiert. Die Blau-Weißen sind in diesem Jahr mit der Ausrichtung betraut. Der Fakt, dass der Termin 27.-/28. Juni gestrichen ist, heißt aber nicht, dass der OM-Cup in diesem Jahr ausfällt.

„Wir haben schweren Herzens die Planungen erst einmal auf Eis gelegt. Nach den Entwicklungen in den letzten fünf bis zehn Tagen hatten wir aber keine andere Wahl, als die Notbremse zu ziehen. So traurig, wie es auch sein mag“, sagt Ralf Böckmann. „Es ist niemandem begreiflich zu machen, warum eine Europameisterschaft abgesagt wird, wir aber ein solch‘ großes Turnier für Kinder durchziehen.“ Diese Entscheidung haben Albers und Böckmann auch deswegen so früh getroffen, um dem Organisationsteam von BW Lohne so schnell wie möglich Planungssicherheit zu geben.

Einen Alternativtermin gibt es noch nicht. „Möglich wäre es zu Anfang oder Ende der Sommerferien“, meint Christian Albers. „Wir könnten auch in Richtung Herbstferien gehen, aber dann wird es mit dem Zeltlager schon knapp.“ Darüber hinaus läuft dann schon die neue Saison mit den neuen Jahrgängen. Da im Regelfall die Spieler des älteren Jahrgangs am OM-Cup teilnehmen, wären sie dann schon in die D-Jugend aufgerückt. „Das könnten wir allerdings regeln und in Absprache mit den Vereinen wäre es bestimmt möglich, die Jungs noch einmal als E-Junioren auflaufen zu lassen“, sagt Albers.

Außerdem gibt es Überlegungen, was eine Änderung des Ablaufs angeht. „Es gibt verschiedene Denkmodelle“, führt Ralf Böckmann aus. „Der OM-Cup könnte als Eintagesturnier ausgespielt werden oder über zwei Tage und dann ohne Zeltlager. Da haben wir einige Möglichkeiten. Welche greift, das hängt dann von der jeweiligen Situation ab. BW Lohne hat uns aber auch schon signalisiert, sehr flexibel reagieren zu können. “

An der Mannschaftsstärke indes wird nicht gerüttelt. „So lange wir mindestens 112 Meldungen haben, werden wir davon nicht abgehen. Es hätte für uns keinen Sinn, wegen des Coronoiavirus‘ einen ,OM-Cup light‘ mit weniger Mannschaften auszutragen“, findet Böckmann. „Entweder können wir spielen oder nicht. Und wenn wir es können, werden wir auch mit voller Kapelle spielen.“

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