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Ohne Oythe: Volleyballer beschließen eine neue Liga

Die eingleisige 2. Bundesliga Pro bei den Frauen wird zur neuen Saison installiert. Der VfL hatte keine Lizenz beantragt.

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Zuschauerrolle: Oythes Ergänzungsspielerinnen feuern ihr Team an. Foto: Schikora

Zuschauerrolle: Oythes Ergänzungsspielerinnen feuern ihr Team an. Foto: Schikora

Die neue 2. Liga Pro im Frauen-Volleyball kommt – ohne den VfL Oythe. Die DVV-Mitgliederversammlung hat am Samstag die Einführung der Staffel zur Saison 2023/24 einstimmig beschlossen. Damit richtet die Volleyball Bundesliga (VBL) eine eingleisige Liga zwischen der 1. Bundesliga Frauen und der heutigen zweigleisigen 2. Bundesliga ein. Der VfL Oythe hatte im Vorfeld darauf verzichtet und keine Lizenz beantragt; der Verein will weiter in der 2. Liga Nord spielen, die dann de facto eine dritte Liga wäre.

In der Vorlizenzierungsfrist hatten sich 14 Mannschaften angemeldet. Am 11. November hatte zudem die außerordentliche Bundesliga-Versammlung ihre Zustimmung zur Reform erteilt. „Wir sind davon überzeugt, dass die Einführung der 2. Bundesliga Pro der richtige Reformschritt ist, um volle Staffeln zu fördern und einen geregelten Auf- und Abstieg zu etablieren“, sagte VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler.

Die Zweitligisten DSHS Köln, Bayer Leverkusen, SCU Emlichheim, VC Essen – alle aus der Oyther Staffel – sowie Grimma Volleys und SSC Freisen hatten einen Lizenzantrag für die 2. Bundesliga Pro gestellt. Die Volleys Borken, Stralsunder Wildcats, der Eimsbütteler TV und TV Dingolfing haben einen Vorlizenzierungsantrag gestellt und können bis zum 1. Februar 2023 einen Lizenzantrag einreichen. Auch die DVV-Nachwuchsstützpunkte Dresden und Berlin wollen dabei sein, außerdem sind die Roten Raben Vilsbiburg II Kandidat, während Siebtligist TSV Flacht einen Wildcardantrag gestellt hat.

Ziel der Reform ist es laut VBL, „den Klubs in der neuen Struktur ein neues, attraktives Wettbewerbsumfeld zu bieten, in dem sie sich besser entwickeln können als unter den heutigen Rahmenbedingungen“. Hiervon erhoffen sich die Verantwortlichen, dass die Lücke zwischen 1. und 2. Bundesliga Frauen verringert und ein funktionierender sportlicher Auf- und Abstieg etabliert werden kann.

Daniel Sattler erklärte: „Wir danken allen, die das Projekt in den vergangenen Monaten konstruktiv begleitet und gestaltet haben und somit dazu beigetragen haben, dass es eine breite Zustimmung für die geplante Änderung der Ligastruktur gab.“ In der neuen Liga soll es eine Mischung aus Lizenzvoraussetzungen und Anreizsystemen geben.

"Verbesserung des medialen Erlebnisses"

Dabei soll der Fokus auf die mediale, sportliche und wirtschaftliche Entwicklung der Klubs gerichtet sein. Hier sind laut VBL die zu erfüllenden Lizenzanforderungen höher als die heutigen Lizenzanforderungen in der 2. Bundesliga. So gibt es „klare Regelungen zur Verbesserung des medialen Erlebnisses, zur Aufwertung der Spielhallen und zum Aufstieg“.

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