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Noch 2 Schritte zur Meisterschaft für Garrels Handballfrauen

BVG kann Spitzenreiter Henstedt/Ulzburg noch abfangen. Sonntag geht es gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen,

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Voller Ehrgeiz: Melanie Fragge (links, hier gegen Vechtas Tina Schwarz) braucht mit dem BVG aus zwei Spielen noch zwei Siege zur Meisterschaft in der Gruppe A der 3. Liga. Foto: Langosch

Voller Ehrgeiz: Melanie Fragge (links, hier gegen Vechtas Tina Schwarz) braucht mit dem BVG aus zwei Spielen noch zwei Siege zur Meisterschaft in der Gruppe A der 3. Liga. Foto: Langosch

Ein Heimspiel haben die Handballfrauen des BV Garrel noch und diese Partie am Sonntag gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (Anwurf: 14.45 Uhr) hat es für den BVG in sich: Denn es geht um nicht weniger als die Chance auf die Meisterschaft in der Gruppe A der 3. Liga.

Seit voriger Woche mit dem eigenen 31:27-Derbysieg bei den SFN Vechta und der Niederlage des Spitzenreiters SV Henstedt/ Ulzburg gegen den Buxtehuder SV II (26:31) sitzen die Garrelerinnen in der Vorhand. Henstedt hat die Saison bereits abgeschlossen, das Team von Trainer Jonas Kettmann hingegen muss noch zwei Nachholbegegnungen bestreiten. Neben der Partie am Sonntag geht es schon am Dienstag zum SC Alstertal-Langenhorn nach Hamburg. Gut möglich, dass die Entscheidung über den Titel in der Hansestadt fällt.

Die Fall tritt ein, wenn Garrel sein Heimspiel gegen Mönkeberg gewinnt. Aber auch nur dann. Sollte es ein Unentschieden oder einen HSG-Sieg geben, wäre Henstedt Meister, weil bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt. Und den hat „H/U“ nach dem 23:21-Erfolg in Garrel und dem 21:21 im Rückspiel für sich entschieden. Der BVG setzt nun aber alles daran, die beiden abschließenden Matches zu gewinnen. „Natürlich wollen wir die Chance wahrnehmen und Meister werden. Ich brauche bestimmt keine Spielerin motivieren“, sagt Trainer Kettmann.

Gegner Mönkeberg/Schönkirchen ist allerdings allerdings nicht zu unterschätzen. „Ich haben einen Heidenrespekt vor der HSG. Wenn alle Spielerinnen da sind, ist das eine Riesentruppe“, meint Kettmann und blickt vor allem auf den Rückraum mit Spielerinnen wie Janne Plöhn oder die Schwestern Stefanie und Gisa Klaunig.

Eine Prognose traut sich Kettmann nicht so recht zu: „Es hängt tatsächlich davon ab, mit welchem Kader Mönkeberg anreist. Ist er vollzählig, wird es richtig schwer für uns.“

Schon im Hinspiel am 6. November hatte der BVG seine liebe Mühe gehabt, um sich mit 24:23 durchzusetzen. Vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag drohen den Garrelerinnen einige Ausfälle. Ann-Kathrin Frangen und Lara-Sophie Meyer fehlen weiterhin langzeitverletzt. In Vechta zogen sich zudem Kim Schilling und Lisa Noack Fingerblessuren zu. „Wir gucken mal, ob es geht. Vor allem hinter dem Einsatz von Kim stehen aber große Fragezeichen“, sagt Kettmann. „Bei Lisa bin ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass es hinhauen wird.“

Bei allem Ehrgeiz, die letzten beiden Schritte zum Titel zu gehen, nimmt der Coach aber den Druck von seinem Team: „Wenn es klappt mit der Meisterschaft, wäre es natürlich überragend. Aber wenn nicht, geht für uns die Welt nicht unter. Wir haben jetzt schon Platz drei sicher, das hätte ich vor der Saison glatt unterschrieben. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus.“

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