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Nikolic: Wegen dieser Krankheit hat der VfL Oythe in Leverkusen verloren

Die Volleydamen des VfL Oythe verlieren im Zweitliga-Duell in Leverkusen. Trainer Zoran Nikolic moniert "zu viele Fehler".

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Übermacht Leverkusen: Oythes Zuspielerin Paulina Brys lugt durch die Bayer-„Wand“. Foto: Schikora

Übermacht Leverkusen: Oythes Zuspielerin Paulina Brys lugt durch die Bayer-„Wand“. Foto: Schikora

Das ging wirklich schnell. In nur 69 Minuten Spielzeit hat der Volleyball-Zweitligist VfL Oythe mit 0:3 am Sonntagnachmittag bei Bayer 04 Leverkusen verloren. Schuld daran war für Trainer Zoran Nikolic eine Krankheit, die er seinen Spielerinnen schon im September diagnostizierte. „Wir machen immer wieder in den entscheidenden Momenten zu viele Fehler. Das wissen wir seit Anfang der Saison“, sagte Nikolic: „Das ist unsere Krankheit.“

Als die Partie um 15.58 Uhr angepfiffen wurde, hatte Nikolic noch gehofft, dass sein Team dieses Mal von den Symptomen verschont bleibt. Denn nach nur wenigen Sekunden führten die Gäste mit 3:1. Kurz darauf legten die Rheinländerinnen aber eine erste starke Serie hin – 4:8 aus Oyther Sicht. Und die Symptome kamen plötzlich zum Vorschein: Fehler bei der Annahme, missratene Aufschläge, verschenkte Punkte. „Das ist die Geschichte des Spiels“, erklärte der Serbe. Nach dem 4:8 ging's über 8:13 und 13:20 schließlich in Richtung Satzverlust; zum Schluss hieß es 16:25.

Der zweite Satz war enger, spannender – aber erneut fehlerbehaftet. Oythe führte zwischenzeitlich mit 12:11. Es ging hin und her, allerdings konnte sich Leverkusen beim 19:21 aus Oyther Sicht erstmals ein wenig absetzen; am Ende stand's 20:25. Der letzte Satz war in 24 Minuten abgearbeitet. Oythe blieb beim 19:25 ohne Chance. Zoran Nikolic rechnete vor: „Im Schnitt gibt's sechs Punkte für den Gegner durch unsere Fehler.“ Warum das so ist? Für den Serben unklar: „Im Training funktioniert es gut. Ich denke, meine Spielerinnen haben Angst gegen diese Gegner. Leverkusen hat clever gespielt.“

Drei Spielerinnen fielen aus

Nicht mitgewirkt haben Neuzugang Lina Köster (Schulterverletzung) und Jule Lehmann (Vorsichtsmaßnahme). Zudem war Mila Engelmann nach einem ärztlichen Sportverbot noch nicht wieder dabei, berichtete Zoran Nikolic. Er ist aber guter Dinge, dass alle drei bald wieder dabei sein werden.

Seine Mannschaft kann Verstärkung gebrauchen. Für den VfL Oythe, der seine fünfte Niederlage im sechsten Spiel kassierte, muss der Blick in der Tabelle spätestens jetzt wieder nach unten gehen. Nikolic sagt: „Das interessiert mich nicht so. Wir hatten schwere Gegner. Der Februar wird unser Monat, davon bin ich überzeugt.“

Im Februar gibt's zwei Heimspiele in Serie 

Die Aufgaben heißen Stralsund (auswärts) sowie Bonn und Essen (jeweils daheim). Am kommenden Sonntag geht's bei den Stralsunder Wildcats weiter – die Küstenstädter kommen nach zwei Siegen in Serie mit Rückenwind. Der VfL Oythe kassierte zuletzt dreimal ein 0:3.

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