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Niederlage für Vechtas Oldies – aber Gewinn für „SgH“

Der Tennisverein Vechta hat eine gelungene Premiere für „Sportler gegen Hunger“ gefeiert. 694 Euro kamen für die Aktion von OV und KSB zusammen.

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Einmarsch der Tennisdamen: Eine Abordnung der Marleys steht für die Visbekerinnen Hanna Fangmann (links) und Theresa Stukenborg Spalier. Foto: Schikora

Einmarsch der Tennisdamen: Eine Abordnung der Marleys steht für die Visbekerinnen Hanna Fangmann (links) und Theresa Stukenborg Spalier. Foto: Schikora

Herrliches Wetter, knapp 50 Zuschauer und jede Menge Action: Die Premiere des TV Vechta für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ hätte kaum besser laufen können. Der etwas andere Tennis-Tag auf der Anlage am Dornbusch spielte am vergangenen Wochenende 694 Euro in die Kassen der Hungerhilfe.

Der Tag begann schon Erfolg versprechend: Eine Abordnung der Marleys, die sonst auf dem Parkett im Rasta-Dome unterwegs sind, heizte den Gästen mit Musik und Tanz ein. Es war ein gelungenes Warm-up für die darauffolgende Doppel-Partie: Michel und Jolin Chedraoui trafen auf Ulf und Jannes Thamer – wobei sich Ulf für ein „echtes Mixed“ mit Perücke und Rock als Frau verkleidet hatte. In einem Satz bis vier setzten sich die Chedraouis deutlich mit einem 4:1 durch.

Im Anschluss an dieses Vorspiel stand das große Highlight des Tages auf dem Plan: das Duell, das überhaupt erst zur spontanen SgH-Aktion des TV Vechta geführt hatte. Die Oldies Thomas Stukenborg und Christoph Fangmann forderten Theresa Stukenborg und Hanna Fangmann vom TV Visbek heraus. Der Übermut hatte die Alten auch kurz vor Spielbeginn noch nicht verlassen: Sie behaupteten, sie würden die Youngster gar zu null schlagen. Es kam anders – und das überraschte niemanden. Die jungen Damen sicherten sich in einem bis vier gespielten Satz mit knappem Vorsprung den Sieg.

Die Oldies verlieren selbst zu viert

Auch das Ersatzdoppel mit dem ehemaligen polnischen Davis-Cup-Spieler Zenon Rode und Berthold Knipper alias „Bertholdis Nikolic“ unterlag den Visbekerinnen. Danach traten die Herren gar zu viert an – und wieder hießen die Siegerinnen Theresa Stukenborg und Hanna Fangmann.

Rein sportlich zog der TV Vechta also den Kürzeren. Und doch durfte sich der Klub als Gewinner fühlen: Die besondere Tennis-Aktion brachte 694 Euro für „Sportler gegen Hunger“. Am Ende gab es auch noch zwei Siegerehrungen: Hannes Stukenborg sagte die Anzahl der Oldie-Punkte voraus und Iris Beuse lag mit ihrer Schätzung der Spendensumme am nächsten.

Die Kreisstädter bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten – besonders bei der spendenfreudigen Visbeker Fraktion. Der TV Vechta spielt nach der gelungenen Premiere mit dem Gedanken, auch 2021 eine SgH-Aktion zu starten.

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