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Nieberding baut auf das Feuer bei Falke

Der Torhüter nimmt den Fußball-Landesligisten vor dem Spiel gegen Union Lohne am Sonntag in die Pflicht. Es sei "ein Gegner, gegen den wir gewinnen müssen".

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Frust im Jahnstadion: Der Steinfelder Torhüter Constantin Nieberding nach dem Gegentreffer zum 1:2-Endstand im Derby beim TV Dinklage. Foto: Wenzel

Frust im Jahnstadion: Der Steinfelder Torhüter Constantin Nieberding nach dem Gegentreffer zum 1:2-Endstand im Derby beim TV Dinklage. Foto: Wenzel

Constantin Nieberding könnte sich Besseres vorstellen, als über die aktuelle Misere von Falke Steinfeld zu reden. „Du hättest besser mal am Saisonanfang anrufen sollen“, sagt der Torhüter des Fußball-Landesligisten mit einem Augenzwinkern. Zum Auftakt hatten die Falken noch mit zwei Siegen überzeugt. Es folgten allerdings fünf Niederlagen in Serie. „Das war teilweise enttäuschend, teilweise sehr unglücklich. Wir haben verschiedene Gesichter gezeigt“, stellt der 27-Jährige fest. Im kommenden Heimspiel gegen den Tabellenletzten Union Lohne am Sonntag um 15.00 Uhr sieht der Schlussmann sein Team in der Pflicht. Er unterstreicht: „Das ist ein Gegner, gegen den wir gewinnen müssen.“

Die Steinfelder hatten in den vergangenen Tagen noch ein wenig mit der 1:2-Derbyniederlage beim TV Dinklage zu kämpfen. Constantin Nieberding bezeichnet sie als „sehr unglücklich“. Man habe zwar nicht mit spielerischer Finesse gepunktet, aber dennoch eine ordentliche Leistung gezeigt. Nach der Aufarbeitung der Niederlage erlebten die Falken eine gute Trainingswoche. „Da ist jetzt richtig Feuer drin“, sagt Nieberding. „Das ist ja nicht immer unbedingt der Fall nach so einer Serie. Da fängt man ja auch mal an zu zweifeln.“

Zweifel sind aus seinen Worten noch keine herauszuhören. Es klingt eher nach einer Kampfansage, wenn er fordert: „Wir müssen wieder da hin, wo wir am Anfang der Saison waren. Wir müssen 100 Prozent investieren und alles reinhauen.“

Der Landwirt wollte eigentlich kürzertreten

Er selbst haut seit Jahren alles rein für Falke Steinfeld. Der Landwirt hatte berufsbedingt schon vor geraumer Zeit kürzertreten wollen. „Es ist gerade am Wochenende und bei Auswärtsspielen sehr zeitintensiv“, sagt er. Aber wenn er gebraucht wird, dann sagt er nicht Nein. „Ich spiele mein Leben lang für Falke“, erklärt er, da könne man nicht einfach ablehnen. Zumal sich der neue Keeper Lars Goebel im ersten Testspiel gleich den Ellenbogen ausgekugelt hat, was eine lange Pause zur Folge hat.

„Und Torhüter ist eben eine Position – da gibt's nicht so viele“, so Nieberding. Er sei aber gerne dabei. Natürlich noch lieber, wenn es so läuft wie zu Saisonbeginn.

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